Glaube mit Nadel und Tinte
„Religious Ink“ bringt Tattoo-Kunst in die Dornbirner Stadtpfarrkirche
Foto: Kath. Kirche
Tätowiermaschine statt Kirchenstille: St. Martin öffnet seine Türen für einen außergewöhnlichen Abend rund um Tattoos und Glauben.
Wo sonst Gottesdienste gefeiert werden, surrt am Freitag, 25. September, die Tätowiermaschine. Ab 17.30 Uhr wird die Pfarrkirche St. Martin in Dornbirn mit „Religious Ink“ zum ungewöhnlichen Treffpunkt für Tattoo-Kunst, Glauben und persönliche Geschichten. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Tätowierungen über Identität, Erfahrungen und Spiritualität erzählen können. Kultur- und Sozialanthropologin sowie Tätowiererin Julia Pucher und Theologiestudent Lukas Mattei eröffnen den Abend mit einem Impuls. Anschließend sprechen verschiedene Gäste über Tattoos und religiöse Symbole. Mit dabei ist auch der Dornbirner Pfarrer und Tattoo-Fan Dominik Toplek.
Besonders außergewöhnlich: Tattoo-Artist Ego Sum Lux Mundi tätowiert direkt in der Pfarrkirche. Mehrere Tattoo-Slots werden dazu angeboten, fünf davon wurden vorab über eine Online-Anmeldung vergeben, weitere Plätze werden unter den Besuchern am Veranstaltungsabend verlost. Mit dem Format möchte die Katholische Kirche Vorarlberg Vorurteile gegenüber Tattoos abbauen und neue Zugänge zu Glauben und Spiritualität eröffnen. „Religious Ink“ findet von 17.30 bis 22 Uhr in Kooperation mit der Initiative „Denk Dich Neu“ statt. (pd)








