Im Walgau wurde das Kulturfeuer entfacht
Fotos: Gerhard Scopoli
Bereits zum zweiten Mal lud Sabine Grohs, Leiterin von Kultur Im Walgau in den Tschann Keller nach Nüziders zum „Kulturfeuer“, um Kulturschaffenden Gelegenheit zum gegenseitigen Vernetzen mit Presse und Kollegenschaft zu geben.
Zuerst gaben die Kulturschaffenden aus den 14 Walgau-Gemeinden einen Vorgeschmack auf das Sommer- und Herbstprogramm 2026. Danach wurde genetzwerkt, gefragt, gelacht. Begrüßt wurden Gäste und Vortragende von Bürgermeister Florian Themessl-Huber. Auf der „Speisekarte“ des Abends: von Bühne bis Bibliothek, vom Figurentheater über Geschichtsverein bis zur Museumswelt, von Film-Retrospektiven bis zu regionalen Kulturinitiativen und Handwerkerzunft. Der Ablauf blieb bewusst einfach: Im Kellerraum folgte Gemeinde auf Gemeinde, jeweils mit einem fünfminütigen Power-Point-Vortrag. Danach ging es ins Freie zum feurigen Gespräch, begleitet von Walgauer Köstlichkeiten von Bettina Burtscher und Andreas Tschann, die noch lange lodern sollen.
Menschen und Geschichten
Wer wissen will, was in den 14 Walgaugemeinden läuft, bekommt auf der Website von Kultur Im Walgau nicht nur Veranstaltungstermine, sondern auch Geschichten und die Menschen dahinter. Und Kulturschaffende bekommen im „Studio“ einzigartigen Service von Kultur Im Walgau. Den sprichwörtlichen Funken gab es bei einer von Hertha Glück geleiteten Zeremonie: Die Teilnehmenden legten Holzstücke ins Feuer und nannten ein Wort, das „Kultur im Walgau“ für sie bedeutet. „2026 dürfte im Walgau wieder ein heißes Kulturjahr werden“, erklärte Glück augenzwinkernd und hielt ihre Jumbo-Zündhölzer in die Höhe, auf denen steht: „… und wofür brennst du?“. (sco/Gastbeitrag)








