Mehr Schutz fürs Klostertal

Zusammenarbeit zwischen Gemeinde Dalaas und ÖBB

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    Die Bahnstrecke im Klostertal muss besser gesichert werden.

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Foto: ÖBB/Sailerbrothers

Die ÖBB investieren im Bereich Wald am Arlberg – Dalaas in den Ausbau und die Modernisierung von Schutzmaßnahmen gegen Naturgefahren. Ziel ist es, die Bahnstrecke im Klostertal langfristig bestmöglich abzusichern und ihre Verfügbarkeit zu gewährleisten. 


Entlang der Bahn durchs Klostertal im Bereich Annatobel und Wörezer werden die Anlagen zur Lawinen- und Steinschlagsicherung erneuert und erweitert. Teile der Verbauung entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Im Zuge der Arbeiten ist der Bau neuer Lawinenauffangdämme, Steinschlagnetze, Seilnetzsperren und Schneenetze vorgesehen. 


Synergien nutzen

Ein besonderer Fokus liegt auf der engen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dalaas. Die Gemeinde räumt das Geschiebebecken, während die ÖBB das dabei anfallende Material für die Lawinenverbauung wiederverwenden. Ein zwölf Meter hoher, begrünter Erdwall wird mit dem Geschiebematerial geschüttet. „Die Zusammenarbeit mit den ÖBB zeigt, dass sich Sicherheit und Nachhaltigkeit verbinden lassen. Durch die gemeinsame Nutzung von Material sparen wir Transporte und entlasten unsere Gemeinde“, so der Dalaaser Bürgermeister Martin Burtscher. Für die Bauarbeiten wurde von den ÖBB gemeinsam mit der Gemeinde ein Verkehrskonzept erarbeitet. Dieses regelt den Baustellenverkehr im sensiblen Bereich rund um den Kindergarten und legt fest, zu welchen Zeiten LKW-Fahrten erfolgen dürfen. 


Dennoch kommt es während der Bauarbeiten zu verstärktem Lieferverkehr sowie zu temporärer Lärm- und Staubentwicklung. Zusätzlich sind wiederkehrend auch Hubschraubereinsätze erforderlich, um Material in schwer zugängliche Hanglagen zu transportieren. Die Bauarbeiten dauern insgesamt bis Dezember 2028 an. Während dieser Zeit bleibt der Zugverkehr unbeeinträchtigt. (pd)