Rankweil spart Millionen
Mehr Einnahmen und weniger Ausgaben verbessern die Bilanz
Foto: Mathis D.
Rankweils Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 fällt deutlich besser als erwartet aus, dennoch bleibt die Konsolidierung der Gemeindefinanzen oberstes Ziel.
Die Marktgemeinde Rankweil hat den Rechnungsabschluss 2025 einstimmig beschlossen und dabei ihr ursprünglich erwartetes Defizit deutlich reduziert. Der Ergebnishaushalt schließt mit einem Minus von 3,87 Millionen Euro und damit um rund drei Millionen Euro besser ab als veranschlagt. Hauptgrund dafür sind höhere Einnahmen bei gleichzeitig etwas geringeren Ausgaben. Den Erträgen von 48,92 Millionen Euro standen dabei Aufwendungen von 52,78 Millionen Euro gegenüber. Rankweil nahm damit 2,11 Millionen Euro mehr ein als erwartet und gab zugleich rund 810.000 Euro weniger aus. „Das zeigt, dass die gesetzten Maßnahmen greifen. Gleichzeitig bleibt die Konsolidierung oberstes Ziel“, betont Finanz- und Wirtschaftsausschuss-Vorsitzende Simone Sturn.
Der laufende Gemeindebetrieb konnte 2025 gerade noch aus den laufenden Einnahmen finanziert werden. Für Investitionen wurden insgesamt 8,4 Millionen Euro ausgegeben. Der größte Anteil davon floss mit 2,7 Millionen Euro in Schulen, Kindergärten und Kleinkindbetreuung. Weitere 2,25 Millionen Euro wurden für Grundstücksankäufe aufgewendet, rund 900.000 Euro für den Straßenbau. Der Schuldenstand erhöhte sich geringfügig von 26,96 auf 27,15 Millionen Euro. Gleichzeitig wurden deutlich weniger neue Darlehen aufgenommen als ursprünglich vorgesehen.
Für die kommenden Jahre bleibt die Haushaltskonsolidierung die zentrale Aufgabe. Investitionen sollen noch stärker an den tatsächlich verfügbaren finanziellen Mitteln ausgerichtet werden. „Dass wir den Abgang deutlich verringern konnten, ist ein wichtiges Zwischenergebnis, aber kein Grund, den Kurs zu lockern“, erklärt Bürgermeisterin Katharina Wöß-Krall. (pd)







