Ländle goes Europe

13 Jugendliche aus Vorarlberg waren im Sommer mit unterwegs

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    Bei Workshops und Outdooraktivitäten konnten die Jugendlichen Neues ausprobieren.

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Foto: aha

Mit zwei internationalen Jugendbegegnungen – einer auf der Neuenburg in Deutschland, einer auf der Story Farm in Portugal – auch heuer jungen Vorarlbergern ermöglicht, Europa hautnah zu erleben.

 

Sechs Jugendliche reisten nach Deutschland, sieben nach Portugal. Was beide Gruppen mitbrachten: neue Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und die Erkenntnis, dass Kreativität verbindet – auch über Sprachgrenzen hinweg. Die 13-jährige Hannah meinte nach ihrer Rückkehr aus Portugal: „Dass ich mit Leuten befreundet sein kann, auch wenn sie nicht meine Sprache reden, hat mich sehr beeindruckt.“

 

Einmalige Erlebnisse

Beim Camp „Eurovisionen 2026“ auf der Neuenburg trafen die Vorarlberger Jugendlichen auf Gleichaltrige aus mehreren europäischen Ländern. In Workshops zu Theater, Tanz, Fotografie, Video und kreativem Gestalten konnten sie eigene Ideen verwirklichen und am Ende der Woche ihre Ergebnisse präsentieren. Ein Länderabend sowie Ausflüge ins nahegelegene Trier und nach Maastricht rundeten das Programm ab.

 

In Portugal verbrachten die Jugendlichen zehn Tage gemeinsam mit Gleichaltrigen aus Portugal, Tschechien, der Slowakei und Litauen. Das Programm auf der Story Farm verband kreative Aktivitäten mit Naturerlebnissen und inhaltlichen Schwerpunkten: Die Gruppe beschäftigte sich mit Müllvermeidung, übernahm praktische Verantwortung für die Natur und setzte sich in künstlerischen Projekten mit der eigenen Geschichte auseinander.

 

Über Grenzen hinweg

Dass dabei Unterschiede keine Hürde, sondern eine Bereicherung waren, erlebte auch Julia König, die als verantwortliche Vorarlberger Begleitperson in Portugal dabei war: „Gerade weil die Teilnehmer*innen aus verschiedenen Ländern kamen und unterschiedlich alt waren, war es spannend zu erleben, wie unterschiedlich die Ideen und Herangehensweisen sein können. Gleichzeitig zeigte sich, dass Kreativität eine Sprache ist, die alle miteinander verbindet.“

 

Ermöglicht werden solche Begegnungen durch die Förderung des EU-Programms Erasmus+ und des Fachbereichs Jugend & Familie beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, die die Teilnahme für Jugendliche besonders günstig macht. Die Camps wurden in Zusammenarbeit mit der OJA Kleinwalsertal, Zemmawagsa und EVEA durchgeführt. (pd)