Pappeln mussten fallen
Wegen Pilzbefall wurden zwei alte Bäume im Lustenauer Parkbad entfernt
Foto: MG Lustenau
Im Parkbad Lustenau mussten kürzlich zwei rund 60 Jahre alte Pappeln aus Sicherheitsgründen gefällt werden.
Hauptgrund für diese Maßnahmen war dabei ein fortgeschrittener Pilzbefall, der die Bäume so stark geschwächt hatte, dass ihre Standsicherheit nicht mehr gegeben war. Die Pappeln standen seit der Eröffnung des Parkbads im Jahr 1965 am Fuße des Familienhügels und spendeten Generationen von Badegästen wertvollen Schatten. „Wir haben die alternden Bäume schon länger genau beobachtet. Zusätzlich wurden sie von einem holzzersetzenden Pilz befallen, vermutlich dem Eschenbaumschwamm“, erklärt Leanne Maree aus der Planungsabteilung der Gemeinde, die auch den Baumkataster betreut.
Beim Entfernen der Pappeln blieb ein rund 50 Zentimeter hoher Stamm stehen. Das schützt die Wurzeln der umliegenden Bäume, die sonst beim Ausfräsen beschädigt würden und daraus wird mithilfe einer Holzplatte kurzerhand ein Tisch für die Gäste.
Für Ersatz ist bereits gesorgt. Junge Bäume wurden schon gepflanzt und sollen wieder zu großen Schattenspendern heranwachsen. Der Baumbestand im Parkbad wird dabei gezielt erweitert. Seit 2019 wurden zehn neue Bäume gepflanzt. Dabei setzt die Gemeinde auf eine Mischung aus heimischen, schnell wachsenden Arten wie der Pappel und langsam wachsenden Bäumen wie Ahorn, Eiche und Linde. Ziel ist es, den parkähnlichen Charakter als grünen Erholungsraum langfristig zu erhalten. (pd)








