Stadtbus mit klarer Zukunft
Öffentlicher Verkehr wird gezielt weiterentwickelt und gestärkt
Foto: Stadtbus Feldkirch
Mit dem Projekt „Zukunft Stadtbus 2030+“ setzt die Stadt Feldkirch gemeinsam mit dem Stadtbus Feldkirch und dem Verkehrsverbund Vorarlberg auf eine gezielte, wirtschaftlich tragfähige Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs. Ziel ist ein flexibles Angebot, das sich konsequent an der tatsächlichen Nachfrage orientiert, die Fahrplanstabilität verbessert und die Erschließungsqualität im Stadtgebiet stärkt.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf einem effizienten Ressourceneinsatz: Gut genutzte Verbindungen werden gezielt gestärkt, während weniger frequentierte Angebote systematisch überprüft und, wenn notwendig, angepasst, gebündelt oder auch eingestellt werden. Damit reagiert die Stadt auf veränderte Mobilitätsbedürfnisse und stellt sicher, dass öffentliche Mittel wirksam, zielgerichtet und finanzierbar eingesetzt werden.
Infrastruktur
Das Projekt ergänzt zentrale Infrastrukturvorhaben wie den Stadttunnel Feldkirch und ist eng mit Investitionen in den Mobilitätsraum Feldkirch verknüpft. Durch die Verlagerung des Durchzugsverkehrs entstehen an der Oberfläche neue Spielräume, die gezielt für Bus-, Fuß- und Radverkehr genutzt werden können und damit auch dem öffentlichen Verkehr zugutekommen. Bürgermeister Manfred Rädler hält dazu fest: „Ambitionierte Maßnahmen im Verkehrsbereich schaffen in den kommenden Jahren spürbare Verbesserungen, sowohl für den motorisierten Individualverkehr als auch für den öffentlichen Personenverkehr.“
Umsetzung und Monitoring
Seit dem Projektstart im April 2021 wurden mehrere konkrete Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen die Einführung der Linie 409 nach Tisis, erweiterte Betriebszeiten auf der Linie 403 nach Tosters Hub sowie die grenzüberschreitende Linie 414 nach Ruggell als attraktive Alternative zum eigenen Pkw.
Ein laufendes, datenbasiertes Monitoring stellt sicher, dass das Angebot laufend überprüft, nachgeschärft oder reduziert wird, damit kein Linienkilometer unnötig gefahren wird und das Stadtbusangebot langfristig leistbar bleibt. (pd)







