Termin für UVP-Vehandlung steht

Umweltverträglichkeits-Gutachten zum Rondo-Kraftwerk liegt bis 17. Juli öffentlich auf

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    So soll das geplante Kraftwerk von Rondo Ganahl in Frastanz aussehen. 

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Rendering: Rondo Ganahl

Das geplante Biomasse-Kraftwerk im Rondo Areal in Frastanz sorgt seit Monaten für Diskussionen und Proteste. Diese werden sich auch im Herbst fortsetzen, wenn die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ansteht.

Die öffentliche mündliche Verhandlung für die UVP ist für Dienstag, 22. September 2026, um 9 Uhr im Ramschwagsaal in Nenzing angesetzt. Bei Bedarf ist noch ein weiterer Tag eingeplant. Dies hat das Land Vorarlberg in einer öffentlichen Kundmachung ausgeschrieben. Exakt wird das Vorhaben der Ganahl Aktiengesellschaft verhandelt, am Standort Frastanz eine Energiezentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Reservekessel zu errichten. Die Anlage soll die Papier- und Wellpappenproduktion mit Wärme und Strom versorgen. Laut Kundmachung ist die KWK-Anlage als Abfallmitverbrennungsanlage mit einer Brennstoffwärmeleistung von 41 Megawatt geplant. Eingesetzt werden können bis zu 122.000 Tonnen Brennstoffe pro Jahr, darunter nicht gefährliche Abfälle sowie nicht abfallstämmige Brennstoffe. Das Umweltverträglichkeitsgutachten liegt vom 19. Juni bis einschließlich 17. Juli im Rathaus Frastanz und im Landhaus in Bregenz auf; auch eine Online-Einsicht ist möglich. Verfahrensparteien können bis 31. Juli weitere Stellungnahmen, Konkretisierungen oder Beweisanträge einbringen. Bei der Verhandlung selbst sollen unter anderem das Projekt, die Umweltverträglichkeitserklärung und das Gutachten vorgestellt sowie Einwendungen fachlich erörtert werden. Behandelt werden dabei Fachbereiche wie Lufthygiene, Umweltmedizin, Verkehr, Gewässerschutz, Naturschutz und Schalltechnik. Die Verhandlung ist öffentlich, Anwesende werden vor Betreten des Saals registriert.
Das Unternehmen kündigt an, einen umfassenden Dialogprozess mit der Bevölkerung zu starten. Initiativen wie die SOS Walgau, warnen vor möglichen Auswirkungen auf Luft, Gesundheit, Verkehr und Grundwasser. Die Gemeinde Frastanz hatte sich im April etwas überraschend einstimmig gegen das Projekt in der eingereichten Dimension ausgesprochen. (red)