Überzeugende „Paukenmesse“

Musica Sacra führte in Tschagguns „Missa in Tempore Belli“ auf

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    Der Chor bestach durch seine makellose Intonation.

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Foto: Gerhard Scopoli

In den letzten Tagen der diesjährigen Ausgabe des Musikfestivals Montafoner Resonanzen erklang in der Pfarrkirche Tschagguns die berühmte „Paukenmesse“. 


Die musikalische Leitung der Konzertvereinigung Musica Sacra, welche die „Missa in Tempore Belli“ aufgeführt hatte, lag in den bewährten Händen von David Burgstaller. „Es war ein zutiefst erfüllender Konzertabend und es war mir eine große Freude, zu erleben, wie Solisten, Chor und Orchester unter meiner Leitung zu einer perfekten Einheit verschmolzen sind“, sagte der Dirigent. Der Chor und das Orchester hätten die extremen, dynamischen Unterschiede meisterhaft ausgestaltet, getragen von einem absolut lupenreinen Streicherklang selbst im „unisono“ in den hohen Lagen. Der Chor habe durch eine makellose Intonation bestochen, kombiniert mit einer hervorragenden Phrasierung und einer vorbildlich klaren Aussprache.


„Gemeinsam mit den wunderbar homogenen, ausdrucksstarken Solisten haben wir einen Abend voller musikalischer Magie geschaffen. Ein großes Danke an alle Beteiligten für diese Sternstunde!“, betonte David Burgstaller. Die Konzertvereinigung freue sich schon sehr auf ihr nächstes Konzert in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Tschagguns. Das „Musica Sacra“-Ensemble habe sich dank seiner langjährigen Konzerterfahrung wieder „schnell an die Akustik und diesen besonderen Kirchenraum gewöhnt, wenn nicht sogar schon verliebt“. (sco/Gastbeitrag)