Waffenverbot bleibt bestehen
Polizei findet weiterhin gefährliche Gegenstände am Dornbirner Bahnhof
Foto: Stiplovsek
Die Waffenverbotszone rund um den Dornbirner Bahnhof bleibt bestehen. Die Behörden verlängern die Verordnung erneut um drei Monate.
Die seit Februar 2025 geltende Verordnung wurde damit bereits zum sechsten Mal verlängert. Aus Sicht der Bezirkshauptmannschaft ist die Maßnahme weiterhin notwendig, da bei Kontrollen nach wie vor Waffen und andere gefährliche Gegenstände gefunden werden. Seit Einführung der Zone wurden laut einem Bericht von ORF Vorarlberg insgesamt 37 Messer aus dem Verkehr gezogen – darunter Taschen-, Fisch- und Leatherman-Messer. Dazu kamen zehn weitere gefährliche Gegenstände wie Spritzen und Pfeffersprays sowie ein rund einen Meter langer Pfeil mit Metallspitze. Auch die jüngsten Kontrollen zeigen aus Sicht der Behörden die Notwendigkeit der Maßnahme. Von Anfang Mai bis Ende Juli wurden sechs Messer sichergestellt. Zudem registrierte die Polizei seit Ende Mai 14 Fälle von aggressivem Verhalten gegenüber Beamten. Sechs Anzeigen gab es wegen Körperverletzung, drei wegen gefährlicher Drohung und zehn nach dem Suchtmittelgesetz. Hinzu kamen mehrere Verwaltungsübertretungen.
Die Waffenverbotszone war im Februar 2025 erstmals eingerichtet worden und soll vor allem präventiv wirken und die Sicherheit im stark frequentierten Bahnhofsbereich erhöhen. (red)





