Waldfriedhof Gebhardsberg

Eröffnung des „Wald des Friedens“

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    Eröffnung des „Wald des Friedens“, v. l. n. r.: Bestatter Claus Kergel und Patrick Nuck, Pfarrer Manfred Fink, Bürgermeister Michael Ritsch und Vizebürgermeister Roland Frühstück.

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Foto: Udo Mittelberger

In der Landeshauptstadt Bregenz wurde der naturnahe Friedhof „Wald des Friedens“ eröffnet, um dem wachsenden Wunsch nach alternativen Bestattungsformen gerecht zu werden.

Die Ausführung erfolgt auf Grundlage eines Stadtratsbeschlusses im September 2025, mit dem ein geeignetes Waldgrundstück für diese Form der Beisetzung bereitgestellt wurde.


Der Waldfriedhof wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz, dem Ethik & Umwelt Krematorium Hohenems sowie den Vorarlberger Bestatter:innen umgesetzt und ist somit regional organisiert und in die bestehende Bestattungskultur eingebunden.

Die operative Durchführung sowie Organisation und Abwicklung der Bestattungen übernimmt das Ethik & Umwelt Krematorium Hohenems, das bereits einen Standort in Feldkirch-Tosters betreibt.

Mit dem neuen Waldfriedhof wird ein naturnahes, schlichtes und konfessionsoffenes Bestattungskonzept umgesetzt. Am Gebhardsberg entstand dafür eine öffentliche Naturgrabstätte in einem ruhigen Mischwald, die allen Menschen unabhängig von Religion oder Weltanschauung offensteht. Die Beisetzungen erfolgen in der natürlichen Waldumgebung. Abschiedsfeiern können individuell – weltlich oder religiös – gestaltet werden.

Informationen zu naturnahen Bestattungen im „Wald des Friedens“ gibt es unter: www.walddesfriedens.at