Wasserversorgung wird saniert

Stadt Bludenz startet mit „Bauabschnitt 17“ wichtige Maßnahmen für Zukunft

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    Die Arbeiten für dieses zukunftsweisende Projekt haben bereits beim Pumpwerk in Brunnenfeld begonnen.

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Foto: Stadt Bludenz

Grundlage dafür ist ein neu erstellter Leitungsplan, auf dessen Basis notwendige Instandhaltungen und Anpassungen an den Stand der Technik definiert wurden.


In mehreren Bereichen des Stadtgebiets, darunter Muttersberg, Furkla, Mittenwald, Rost, Brunnenfeld, Tränkeweg und Sonnenbergstraße, werden rund 3.250 Laufmeter an Wasser-, Abwasser- und Verwurfleitungen (Entlastungsleitungen) erneuert. Ein Großteil dieser Leitungen ist über 65 Jahre alt. Ergänzend werden hydraulische und elektrische Anlagen saniert sowie Steuerungen und Pumpen modernisiert.


Ein zentrales Projekt ist die Generalsanierung des Pumpwerks Brunnenfeld aus dem Jahr 1970. Dabei werden unter anderem Pumpen, Verrohrung sowie die gesamte Elektro- und Steuerungstechnik erneuert und an heutige Standards angepasst. Auch bauliche Maßnahmen wie die Dachsanierung und die Erneuerung schadstoffhaltiger Materialien sind vorgesehen. Das bestehende Pumpwerk wird nach Fertigstellung abgetragen und Anlagen werden neu strukturiert. Die Arbeiten beim Pumpwerk Brunnenfeld, hinter dem Forsthaus der Stadt Bludenz, haben bereits begonnen. Die voraussichtliche Gesamtfertigstellung soll 2030 sein. Zusätzlich werden gemäß Vorgaben des Umweltinstituts Vorarlberg weitere Maßnahmen zur Sicherstellung des Betriebs umgesetzt, etwa die Erneuerung von Schachtbauwerken in Quellgebieten.


Gesamtkosten 2,9 Millionen

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro. Förderungen durch Bund und Land sind vorgesehen. Die Stadtvertretung hat das Projekt bei der Sitzung am 18. September 2025 einstimmig beschlossen.


„Viele Teile unserer Infrastruktur sind bereits mehrere Jahrzehnte alt. Mit dem Bauabschnitt 17 setzen wir gezielt notwendige Erneuerungen um und bringen die Anlagen technisch auf den neuesten Stand“, erklärt Stadtrat Joachim Weixlbaumer abschließend. (pd)