Weiter warten auf Radbrücke
Fuß- und Radbrücke über den Rhein hängt weiter von Bundesförderung ab
Fotos: Studio Masotti
Die geplante Fuß- und Radbrücke über den Rhein zwischen Lustenau und der Schweizer Gemeinde Au lässt weiter auf sich warten.
Nach der positiven Volksabstimmung in Au im November 2024 schien das Projekt auf Schiene, doch bis heute fehlt die verbindliche Förderzusage des österreichischen Bundes. Erst wenn diese vorliegt, will auch das Land Vorarlberg über die Finanzierbarkeit entscheiden. Das rund 14 Millionen Euro teure Projekt hatte sich eben aufgrund dieser fehlenden Bundesförderung bereits um zwei Jahre verzögert. Obwohl bis Ende 2025 Klarheit erwartet worden war, steht eine schriftliche Zusage weiterhin aus. Lustenaus Bürgermeister Patrick Wiedl zeigt sich dennoch vorsichtig optimistisch: Er geht davon aus, dass die Bauarbeiten im Herbst 2026 beginnen und die Brücke 2028 fertiggestellt werden könnte. Laut einem APA-Bericht soll es zumindest eine mündliche Förderzusage geben.
Die Verantwortlichen hoffen dabei nun auf eine rasche Klärung, denn die Zeit drängt mittlerweile. Grund dafür ist das grenzüberschreitenden Agglomerationsprogramm Rheintal, aus welchem rund 2,5 Millionen Euro vom Schweizer Bund für den Bau der Radbrücke kommen sollten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Projekt bis 2028 umgesetzt wird – andernfalls würde das Zeitfenster des Programms geschlossen und die Förderung wegfallen. (pd/mm)





