30 Jahre Jugendbeteiligung
Dornbirn setzt seit 1996 auf Mitgestaltung junger Menschen in der Stadtentwicklung
Foto: Stadt Dornbirn
Seit drei Jahrzehnten prägen Jugendliche aktiv die Entwicklung der Stadt Dornbirn mit vielfältigen Ideen.
Am 6. März 1996 fand in Dornbirn erstmals ein Klassensprechertreffen statt. Dieses Treffen gilt als Beginn einer strukturierten Jugendbeteiligung in der Stadt. Seither wurden zahlreiche Formate entwickelt, die jungen Menschen ermöglichen, ihre Anliegen einzubringen und aktiv an Entscheidungsprozessen mitzuwirken. Mit der Gründung des Vereins „jugendornbirn – meine Stimme zählt!“ im Jahr 1999 wurde die Jugendarbeit weiter strukturiert und professionalisiert. Seither werden zahlreiche Projekte gemeinsam mit Jugendlichen umgesetzt, mit dem Ziel, ihre Anliegen in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubringen.
Zentrale Formate sind bis heute die regelmäßigen Klassensprechertreffen. Ergänzt werden diese durch Veranstaltungen wie Schülerfachtagungen, Kompetenzfrühstücke oder die „Lange Nacht der Partizipation“. Auch bei Großveranstaltungen wie der Frühjahrsmesse werden Jugendliche aktiv beteiligt. Weitere Initiativen fördern den Dialog zwischen den Generationen und schaffen kreative Möglichkeiten zur Mitgestaltung im öffentlichen Raum. Parallel dazu liefern Studien und Befragungen wichtige Grundlagen, um Angebote laufend an die Bedürfnisse junger Menschen anzupassen. Die Arbeit von „jugendornbirn“ wurde dazu mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Demokratiepreis der Margaretha-Lupac-Stiftung des österreichischen Parlaments. (pd)







