35 Jahre MOHI Feldkirch
Das Konzept „mit Würde zu Hause begleiten“ ist eine Erfolgsgeschichte
Foto: mohi fk
Mit einer stimmungsvollen Feier im Haus Nofels beging der Mobile Hilfsdienst Feldkirch am 16. Juni sein 35-jähriges Bestehen.
Mehr als 100 Gäste, darunter zahlreiche Mitarbeiter, langjährige Wegbegleiter und Vertreter aus Politik und Sozialwesen, folgten der Einladung und würdigten gemeinsam eine Institution, die seit Jahrzehnten für gelebte Nächstenliebe und wertvolle Hilfe im Alltag steht.
Seit 35 Jahren begleitet der MOHI Feldkirch Menschen in ihrem Zuhause, unterstützt sie im Alltag, führt Gespräche, hilft im Haushalt oder unternimmt Spaziergänge. Diese Hilfe schenkt den betreuten Menschen Lebensqualität und erfüllt zugleich jene, die ihre Zeit und ihr Herz für diese Aufgabe einsetzen. Bürgermeister Manfred Rädler würdigte in seinen Grußworten die erfolgreiche Entwicklung des Vereins und das unersetzliche Engagement der vielen Betreuer, die tagtäglich für Menschen in Feldkirch da sind. Gleichzeitig erinnerte er an den Weitblick von Günther Lampert, der vor 35 Jahren die Gründung des Vereins initiierte und damit den Grundstein für eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte legte.
Unverzichtbare Rolle
Zu den besonderen Gästen des Abends gehörten Sonja Hummer und Marianne Schrollenberger. Beide sind seit der Gründung des Vereins mit dabei und wurden dafür besonders geehrt.
Schmunzelnd erzählten sie am Festabend von ihren ersten Einsätzen. Damals seien sie überzeugt gewesen, diese Tätigkeit wohl nicht lange auszuüben. Heute, 35 Jahre später, blicken beide auf unzählige schöne Begegnungen zurück und betonen, keinen einzigen Tag ihres Engagements bereut zu haben.
Auch Primar Heinz Fritzsche, Obmann-Stellvertreter und Mann der ersten Stunde, sprach mit großer Begeisterung über seine langjährige Verbindung zum MOHI Feldkirch. Er appellierte an die jüngere Generation, sich ebenfalls für dieses wertvolle Ehrenamt zu begeistern und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.
Eindrucksvolle Zahlen
Wie eindrucksvoll sich der Verein entwickelt hat, zeigt auch ein Blick auf die Zahlen. Im Gründungsjahr betrug der Umsatz rund 600.000 Schilling. Heute werden jährlich rund 2,3 Millionen Euro umgesetzt. Doch darüber herrschte Einigkeit bei Bürgermeister Manfred Rädler, Geschäftsführerin Margot Insam-Gstach und Obmann Edgar Mayer: Nicht die Zahlen seien entscheidend, sondern die Menschen, die mit ihrem Einsatz Tag für Tag Großartiges leisten. (ice)







