Abriss muss bis Ende Juli erfolgen

Verkehr bleibt das größte Problem in Sachen Gasthaus Bären in Lauterach

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    Das verfallene Gasthaus Bären (hier eine Aufnahme aus dem Jahr 2011) wird bis Juli abgerissen. 

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Foto: Wikipedia Creative Commons/Böhringer Friedrich

Im Oktober 2025 wurde beschlossen, dass das Gasthaus Bären bei der Achkreuzung in Lauterach abgerissen werden darf. Nun wurde der Eigentümerin eine Frist bis Juli 2026 gesetzt.

Seit 1844 ist das Gasthaus Bären Teil des Ortsbildes in Lauterach. In diesem Jahr wurde es jedenfalls zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Einst diente es als Einkehrgasthof mit Pferdewechselstation an der Arlberg-Route. Spätestens Ende Juli dieses Jahres wird das zum Verfall Preis gegebene Gasthof endgültig Geschichte sein. Lauterachs Bürgermeister Elmar Rhomberg erläutete in einem Gespräch mit den VN, dass das Gebäude bis zu diesem Zeitpunkt abgerissen sein muss. Dies wurde auch mit der Eigentümerin so vereinbart. Damit ist auch der Weg frei für ein angestrebtes Projekt, das die Verkehrsproblematik an diesem Knotenpunkt in Angriff nehmen soll. Die Achkreuzung ist die wichtigste Durchzugsstraße zwischen Wolfurt und Hard sowie Lauterach und Bregenz. Eine Sperre scheint deshalb auch undurchführbar.

Wohin mit dem Verkehr?
Der Bürgermeister bezeichnet die Verkehrsabwicklung als größte Hürde, die es zu bewältigen gilt. Bereits bestehende Planungen sollen evaluiert werden. Auch Gespräche mit dem Land sollen erfolgen. Schließlich fällt die Kreuzung in die Abteilung Straßenbau des Landes Vorarlbergs. Ziel sei es, möglichst bald jene Abschnitte umzusetzen, bei denen die Grundflächen zur Verfügung stehen. Dazu soll es von Seiten des Landes vertiefte Planungen geben. Erst danach könnten detaillierte Maßnahmen und deren Umbau bekanntgegeben werden.

Durch den Abriss des altehrwürdigen Gebäudes entsteht jedenfalls an der Kreuzung mehr Platz, der entsprechend genutzt werden soll. Eine Möglichkeit wäre, die Linksabbiegespur von Hard kommend in Richtung Bregenz zu verlängern und dadurch auch Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer umzusetzen. (red)

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