Lebenswerte Zukunft in Meiningen
Räumliche und wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Jahre beschlossen
Foto: Gemeinde Meiningen
Die Gemeinde Meiningen hat mit der einstimmigen Verabschiedung des neuen Regionalen Entwicklungsplans (REP) am 26. Februar 2026 einen entscheidenden Schritt für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde gemacht.
Der Plan wird nun zur finalen Genehmigung bei der zuständigen Landesbehörde eingereicht.
Der REP gibt der Gemeinde eine klare Grundlage, um die räumliche und wirtschaftliche Entwicklung gezielt zu steuern. Ein zentrales Ziel ist unter anderem die nachhaltige, flächensparende Siedlungsentwicklung. So sollen bestehende Strukturen gestärkt, die Innenentwicklung hat Vorrang vor Außenbebauung, Grünflächen erhalten bleiben und gleichzeitig entstehen attraktive Wohn- und Lebensräume. Besonderes Augenmerk liegt auf der Stärkung des Ortskerns als „Herzkammer“ von Meiningen. Das Zentrum soll nicht nur Durchfahrtsort, sondern ein Ort der Begegnung werden.
Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, gezielte Begrünung und die Ansiedlung von Einrichtungen des täglichen Bedarfs sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen und kurze Wege für die Bevölkerung sichern.
Auch die wirtschaftliche Entwicklung spielt eine zentrale Rolle. Meiningen positioniert sich als attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort. Entlang der Koblacher Straße sind moderate Erweiterungen für Betriebe sowie Mischnutzungen vorgesehen. Dabei werden klare Qualitätskriterien für neue Ansiedlungen festgelegt, um hochwertige Arbeitsplätze und Mehrwert für die Gemeinde zu schaffen.
Bürgermeister Gerd Fleisch betont: „Mit dem Regionalen Entwicklungsplan haben wir eine verantwortungsvolle Basis für die Zukunft unserer Gemeinde geschaffen. Besonders wichtig war uns, die Bevölkerung von Beginn an einzubinden.“
Der REP schafft Transparenz, Orientierung und Planungssicherheit – sowohl für die Bevölkerung als auch für Betriebe und Investoren – und setzt ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung in Meiningen. (ice/pd)








