Grünes Licht für Volksbegehren

Initiative kämpft weiter gegen die geplante Verlegung von Abteilungen nach Bregenz

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    Geht es nach den Plänen des Landes sollen die Geburtshilfe, Gynäkologie und Kinderheilkunde Dornbirn verlassen. 

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Foto: Philipp Steurer

Die Initiative „Ja zum Erhalt“ kämpft weiter um den Erhalt der Geburten- und Kinderstation am Krankenhaus Dornbirn.

Die Pläne der Vorarlberger Landesregierung, die Abteilungen für Geburtshilfe, Gynäkologie und Kinderheilkunde vom Krankenhaus Dornbirn nach Bregenz zu verlegen, sorgen weiterhin für Aufregung. Dornbirn verzeichnet mit rund 1.300 Geburten pro Jahr die größte Geburtenstation des Landes. Das zertifizierte Brustgesundheitszentrum und das Zentrum für gynäkologische Unterbauchtumore behandeln jährlich zahlreiche Frauen. Zudem wurde 2023 ein moderner Kreißsaal mit fünf Entbindungsräumen eröffnet. In Bregenz fehlen jedoch die räumlichen und personellen Kapazitäten für diese Versorgung.

Miriam Capelli und Mechthild Bawart haben dazu bereits im vergangenen Jahr die Initiative „Ja zum Erhalt“ gegründet und innerhalb kürzester Zeit haben rund 58.000 Bürger eine Petition zum Erhalt der Station unterschrieben – von der Politik jedoch völlig ignoriert. Die beiden Initiatorinnen haben daraufhin ein Volksbegehren zum Erhalt der Abteilungen für Geburtshilfe, Gynäkologie und Kinderheilkunde am Krankenhaus Dornbirn gestartet. Nach einer ersten Ablehnung ihres Antrags zu Jahresbeginn wurde nun kürzlich ein neuer Antrag genehmigt. Unterschriften können zwischen 15. April und 10. Juni 2026 geleistet werden.

Erreicht das Volksbegehren 5.000 Stimmen muss die Landesregierung das Anliegen prüfen, wobei dies nicht verbindlich ist und die Regierungsmitglieder die Verlegung der Fächer auch gegen den Willen der Gegner durchziehen können. Die Initiatorinnen hoffen daher auf breite Unterstützung um gegebenenfalls in weiterer Folge zusätzliche Schritte einleiten zu können. (mm)

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