Abschied und Neuanfang

Auf Brockenhaus-Geschäftsführer Jürgen Buelacher folgt Bettina Siller

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    Die neue Geschäftsführerin Bettina Siller, Jürgen Buelacher und Bürgermeister Frank Matt. (v.l.)

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Foto: Gemeinde Lochau

Wechsel an der Spitze des Brockenhauses Leiblachtal – Jürgen Buelacher übergibt nach fast 17 Jahren an Bettina Siller

Mit Ende März geht Jürgen Buelacher, seit Oktober 2009 Geschäftsführer des Brockenhaus Leiblachtal, in Pension. Bettina Siller wird die Geschäftsführung übernehmen.

Fundgrube mit Flair
Das Brockenhaus Leiblachtal ist Teil der von der Lebenshilfe Vorarlberg betriebenen Brockenhäuser, die seit 2002 inklusive Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen schaffen. Die Einrichtung gilt als Fundgrube mit Flair: Von Geschirr, Büchern, Dekoration und Kleinmöbeln bis hin zu Antiquitäten und Raritäten lädt das vielfältige Sortiment zum Stöbern ein. Ebenso beliebt ist das Brockenhaus-Café, das als Raum der Begegnung dient. Bei Kaffee, Kuchen und regelmäßigen Veranstaltungen wie Lesungen, Sprachencafés oder Ausstellungen kommen die Menschen der Region zusammen. Besonderer Wert wird auf Nachhaltigkeit gelegt. Warenspenden – von Hausrat bis zu nostalgischen Lieblingsstücken – werden aufbereitet und weitergegeben, wodurch Ressourcen geschont und soziale Initiativen unterstützt werden.

Gelebte Inklusion
Mit der Bestellung von Bettina Siller setzt das Brockenhaus Leiblachtal auf Kontinuität und Weiterentwicklung. Sie übernimmt ein Haus, das für gelebte Inklusion und soziale Verantwortung steht und künftig ebenso für einen Ort der Begegnung und des Miteinanders.

Dank für Engagement
„Jürgen Buelacher hat das Brockenhaus Leiblachtal über viele Jahre geprägt und mit seiner ruhigen Art, seiner Verlässlichkeit und seinem Einsatz zu einer Einrichtung gemacht, die für Lochau und die ganze Region von großer Bedeutung ist“, sagt Bürgermeister Frank Matt, „Ich wünsche Bettina Siller für ihre neue Aufgabe viel Erfolg, gutes Gelingen und Freude an der Weiterentwicklung dieses wichtigen sozialen Projekts.“ (pd)