Agathe-Fessler-Frauenpreis verliehen
Am Freitag, 27. Februar, wurde Karin Stöckler ausgezeichet
Foto: Alexandra Serra
Am Freitag, 27. Februar 2026, wurde bereits zum fünften Mal der Agathe-Fessler-Frauenpreis der Landeshauptstadt Bregenz verliehen. Gewinnerin in diesem Jahr ist Karin Stöckler, geschäftsführende Präsidentin des „ÖZIV – Landesverband Vorarlberg“, der Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen. Im VLV-Gebäude wurde die Urkunde feierlich übergeben.
17 Frauen mit Bezug zu Bregenz wurden nominiert. Sie engagieren sich beruflich oder ehrenamtlich in besonderer Weise, fördern die Chancengleichheit und erzielen Erfolge in gesellschaftlichen Bereichen, die für Frauen als untypisch gelten. Die Entscheidung war am 19. Februar nach intensiven Diskussionen von einer fachkundigen Jury getroffen worden. Schließlich einigten sich Antirassismus-Aktivistin Noreen Mughal, Ruth Swoboda von der inatura Dornbirn, Stefania Pitscheider Soraperra vom Frauenmuseum Hittisau, Bastian Kresser von der Volkshochschule Götzis sowie Simon Burtscher-Mathis vom Vorarlberger Kinderdorf auf Karin Stöckler als diesjährige Preisträgerin.
Karin Stöckler kam am 17. April 1968 zur Welt. Sie wuchs in Lochau auf und konnte trotz ihrer Glasknochenkrankheit nach eigenen Worten eine schöne Kindheit und Schulzeit verbringen. Bereits seit 1987 engagiert sich Stöckler ehrenamtlich beim ÖZIV. 2008 wurde sie Landesobfrau, bevor sie 2009 ihre Arbeitsstelle im Lochauer Gemeindeamt verließ, um die Funktion als geschäftsführende Präsidentin des „ÖZIV – Landesverband Vorarlberg“ anzutreten. Seit Oktober 2021 ist sie zusätzlich Vizepräsidentin des „ÖZIV – Bundesverband“.
Die Jury betonte in ihrem Statement, dass es auch heuer wieder sehr schwierig war, sich für eine Gewinnerin zu entscheiden, da alle nominierten Frauen beeindruckende Biografien vorzuweisen hatten. Die Entscheidung für Karin Stöckler sehen die Jurymitglieder als bewusstes Zeichen für Inklusion und Diversität, die auch andere Menschen mit Behinderungen ermutigen soll.





