Analoger Zeichen-Workshop
Kunst statt Bildschirm hieß es für über 200 Schüler in der Bregenzer Art Gallery
Foto: Morik
In der letzten Schulwoche vor den Semesterferien wurde die Sylvia Janschek ART Gallery in Bregenz zum kreativen Lernraum für Kinder und Jugendliche.
Beim einwöchigen Schüler-Kunstworkshop „Die Grundlagen der Zeichnung – Analog vs. Digital“ setzten 204 Schüler und Schülerinnen aus Unter- und Oberstufen bewusst auf Stift und Papier - ganz ohne Handy, Tablet oder WLAN.
Initiiert und geleitet wurde das Projekt von Marion Morik (Dialog auf Augenhöhe) in enger Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Künstler Gerhard Mangold. Insgesamt nahmen neun Klassen aus dem BG Blumenstraße, der MS Schendlingen und der Polytechnischen Schule Bregenz an jeweils zweistündigen Workshops teil.
Zeichnerische Grundlagen
Im Mittelpunkt stand die professionelle Vermittlung zeichnerischer Grundlagen. Mangold und Morik zeigten den Jugendlichen, wie sich komplexe Motive auf einfache Grundformen wie Kreis, Rechteck und Dreieck zurückführen lassen. Dieser niederschwellige Zugang nahm Berührungsängste, ermöglichte rasche Erfolgserlebnisse und stärkte das Vertrauen in die eigene kreative Fähigkeit.
Die Ergebnisse überzeugten nicht nur die Schüler selbst, sondern auch die begleitenden Lehrpersonen. „Wir fühlten uns alle selbst wie Künstler. Dank der verständlichen Erklärungen und der professionellen Materialien war es für alle sehr gut umsetzbar.“, so Lehrerin Claudia Loretz. Künstler Gerhard Mangold zeigte sich beeindruckt: „Jungen Menschen die Grundlagen des Zeichnens näherzubringen, ist mir ein großes Herzensanliegen.“
Auch Schülerin Naomi war begeistert: „Ich fand es total cool, dass wir gelernt haben mit einem Grafitstift zu zeichnen. Ich wusste gar nicht, dass es so einen Stift überhaupt gibt und dass er so praktisch ist.“ – „Die Technik des Künstlers ist atemberaubend. Wir konnten ganz ohne digitale Hilfe alles in Sekunden sehr detailliert zeichnen“, ergänzt Schüler Lorenzo vom BG Blumenstraße. (pd)





