Applaus für Alpinale
Filmfestival mit Hitze- und Besucherrekrod
Foto: Alpinale/Lara Smith
Internationale Kurzfilmkunst, sommerliche Festivalmomente und zahlreiche Begegnungen prägten die vergangenen Tage in Bludenz.
Vom 11. bis 15. August wurde die Stadt wieder zum Treffpunkt für Filmschaffende und -begeisterte. Eine Auswahl von 70 Filmen aus 21 Ländern bildete das Herzstück der diesjährigen Festivalwoche. Mit einer Gesamtlaufzeit von 809 Minuten brachten die ausgewählten Produktionen Geschichten und Perspektiven aus aller Welt nach Bludenz. Und sie zeigten einmal mehr, was Kurzfilmkunst so besonders macht: ihre Vielfalt, ihre Experimentierfreude und ihre Fähigkeit, in kürzester Zeit eindrucksvolle Geschichten zu erzählen.
Zufriedene Bilanz
Rund 1.800 Besucher verfolgten das Programm und die Alpinale konnte damit laut Festivalleiterin Manuela Mylonas einen neuen Besucherrekord sowie einen Rekord bei der Zahl der anwesenden Filmschaffenden verzeichnen. Mit den Goldenen Einhörnern wurden am Samstag schließlich jene Filme ausgezeichnet, die die Jurys besonders überzeugten. Nach vielen Sonnenstunden und Hitzerekorden zeigten die Zuschauer auch am letzten Abend, dass sie sich vom Wetter nicht beeindrucken lassen. In Regenponchos harrten sie bis zur letzten Minute aus und verfolgten gespannt die Preisverleihung. (red/pd)
Info:
Bester Kurzspielfilm: Found & Lost (Regie: Reza Rasouli, Österreich)
Bester Kinderkurzfilm: Mor meiner Tür auf einer Matte (Regie: Antje Heyn, Deutschland)
Publikumspreis: Une Guitare À la mer (Regie: Sophie Roze, Frankreich)
Bester Kurzfilm Animation: Ostrich (Regie: Marie Kenov, Schweiz)
Bester Kurzfilm v-shorts: Zwischen Linien (Regie: Jan Schenk, Österreich)
Bester Kurzfilm VR-shorts: Lichtung (Regie: Aria Wolf, Deutschland)
Bester Kurzfilm Horror: Blossom needs a ride home (Regie: Tim Schwagel, USA)





