Die Auguren der Wehrdienstvolksabstimmung
Stocker ist ein sehr gewiefter Leiter und Vermittler unserer bunten Regierung aber mit der Volks-Abstimmung wollte er wohl die direkte Demokratie aufblühen lassen aber verursacht damit eine völlig unnötige Zeitverzögerung einer wehrhaften Landverteidigung, deren Wichtigkeit und Dringlichkeit
bei der aktuellen geopolitischen Bedrohung den Fachleuten im Bundesheer überlassen werden muss und diese wollen lieber vorgestern als heute den Heeresdienst und Milizübungen verlängern.
Ich durfte noch 8 Monate dienen und hatte den Richtkreis der Feldhaubitzen einzurichten und der historischen genauen Einrichtung der Batterie von Null Prozent bei 6400 Grad durfte ich die Auslöschung von ca. 45 Kameraden im Beobachter-Kontingent verhindern, weil die Kanonen in deren unmittelbarer Nähe einschlugen, weil sich der Hauptmann um 200 Grad mit der Hauptschusseite verrechnet hat, weshalb der Brigadier zum Donnerwetter einflog.
Bei der heutigen Hochtechnisierung der Kriegsführung muss aber alles schlafwandlerisch sicher ablaufen, sonst könnten die Zivilisten das Kanonenfutter einsammeln und das ist nur mit Prolongierung der Wehrdienstzeiten zu verhindern.
Gernot Zumtobel, Götzis







