Die Bündner Haute Route

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Foto: privat

Wenn der Berg mehr gibt als nur die Aussicht – dann ist wieder einmal eine tolle, freundschaftlich verbundene Gruppe der Naturfreunde unterwegs.

Frühmorgens – nach erfolgreichem Kampf gegen den Schlaf – fuhr die Gruppe nach Klosters, wo die Rhätische Bahn mit Richtung Engadin bestiegen wurde. Die beiden Guides Roland Schneckenreither (NF Feldkirch) und  Alexander Strohmaier (NF Kennelbach) waren wie immer top organisiert.


Die ersten Höhenmeter führten auf den Piz Belvair (2.822 m) und über eine feine Firnabfahrt zur Chamanna d’Es-cha. Mehr als nur Höhenmeter gabs am zweiten Tag auf dem Piz Kesch (3.418 m).


Was für eine grandiose Aussicht! Für alle, die noch nicht genug hatten, war nach einer kurzen Stärkung in der Keschhütte noch ein Aufstieg zum Piz Porchabella (3.078 m) angesagt.


Das Panorama der großen Gipfel setzte sich am nächsten Tag fort. Über den Nord-West-Anstieg zum Scalettahorn (3.067 m) und dann weiter zum Piz Grialetsch (3.130 m). Die Sonne, die vom klaren Himmel strahlte, vergoldete das Erlebnis und nach erholsamer Nachtruhe trat die Gruppe über den Piz Sarsura (3.175 m) die Heimreise an. Nach den letzten grandiosen Abfahrtsmetern ist die Gruppe im Frühling angekommen: Ski schultern ab zur Bahnstation nach Susch.


Eine anspruchsvolle Skitour, die Dank der umsichtigen Führung von Roland und Alex zu einem großen Geschenk für alle wurde. (ver)