Geschichten des Unterwegsseins

emsiana 2026 widmet sich vier Tage dem Reisen in all seinen Facetten

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    Start heute, Donnerstagabend mit der Festrede und einem Konzert der tonart Sinfonietta. 

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Foto: Mathis Fotografie

emsiana 2026 lädt mit Kunst, Musik und Führungen zu einer kulturellen Entdeckungsreise durch Hohenems ein.

Die emsiana steht heuer unter dem Motto „Reisende“ und bietet vom 21. bis 24. Mai ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, Führungen und Familienangeboten. Neu im Programm sind Film, Disco und Tanz. An insgesamt 14 Stationen in der Hohenemser Innenstadt bespielen Künstler bekannte und oft übersehene Orte mit Ausstellungen und Installationen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Aufbruch, Heimweh, Erinnerung und das Unterwegssein. Der Erzählbus im Jüdischen Viertel lädt dazu ein, eigene Reisegeschichten zu teilen oder Erzählungen zu lauschen.

Musikalisch reicht das Programm von Jazz über Singer-Songwriter bis hin zu internationalen Ensembles wie Quadro Nuevo. Auch ein Kinderkonzert, eine Jazzmatinee sowie die Time-Travel-Disco mit Musik aus verschiedenen Jahrzehnten stehen auf dem Programm. Ergänzt wird das Kulturfest durch literarische Spaziergänge, Kurzfilme und zahlreiche Führungen, etwa durch den Palast, das Jüdische Viertel und den Jüdischen Friedhof. Eine Fahrradtour nach Diepoldsau erinnert an Fluchtwege während der NS-Zeit. Zentraler Veranstaltungsraum ist das Dreieck zwischen Harrachgasse, Schweizer Straße und Marktstraße, wo auch regionale Köstlichkeiten angeboten werden. Die emsiana lädt dazu ein, Hohenems und seine Geschichte aus neuen Perspektiven zu entdecken. (mm)