Ein Wahrzeichen in neuem Glanz

Über 1,2 Millionen Euro für die Erhaltung von Alt-Ems investiert

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    Bei einem kleinen Festakt auf Alt-Ems gab es einen Rückblick über 20 Jahre Sanierung der Burgruine. 

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Foto: Lorenz Karin

Seit nunmehr zwei Jahrzehnten widmet sich der Verkehrsverein Hohenems gemeinsam mit zahlreichen Partnern der Erhaltung der Burgruine Alt-Ems. Mit großem Engagement und fachlicher Sorgfalt wird das bedeutende Kulturdenkmal Schritt für Schritt saniert und für kommende Generationen bewahrt.


Die Arbeiten begannen 2005 mit der Freilegung des mittelalterlichen Konradsbrunnens und der Sicherung erster Mauerteile des Palas. In den folgenden Jahren wurden unter anderem die Barbakane, das Haupttor, die Süd- und Westmauern sowie der markante Wächterturm restauriert. Ab 2015 rückte der Pulverturm mit seinen Binnenmauern in den Fokus, gefolgt von der Südringmauer und dem Gefängnisturm. Ein moderner Aussichtssteg, 2022 installiert, eröffnet seither eindrucksvolle neue Perspektiven. 2023 konnte die vollständige Restaurierung des Gefängnisturms sowie der einsturzgefährdeten Nordost-Mauer abgeschlossen werden.

Mehr als 1,2 Millionen Euro sind bislang in die denkmalgerechte Sanierung geflossen – finanziert durch Stadt, Land, das Bundesdenkmalamt, den Vorarlberger Landesmuseumsverein sowie zahlreiche private Unterstützer. „Alt-Ems ist weit mehr als eine Ruine. Sie ist ein Identifikationsort, ein Ort des Wissens und ein Symbol für das kulturelle Selbstverständnis unserer Region“, betont Dieter Heidegger, Obmann des Verkehrsvereins Hohenems.
Bei einem kleinen Fest dankte der Verein allen Wegbegleitern der letzten 20 Jahre und nutzte die Gelegenheit, die jüngsten Sanierungsergebnisse vor Ort zu präsentieren. Heute ist die Burgruine wieder gut begehbar, wird regelmäßig für Führungen und Kulturveranstaltungen genutzt – und bleibt zugleich ein lebendiges Beispiel für nachhaltige Kulturarbeit im alpinen Raum. (ver)

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