Feiern ohne Folgen

Polizei warnt vor K.O.-Tropfen

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    Der Advent ist zwar eine besinnliche Zeit, dennoch wird viel gefeiert. 

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Foto: pixabay

Auch wenn der Advent eine besinnliche Zeit ist, laden doch zahlreiche Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern und Partys zu unterhaltsamen Stunden ein. Die Kriminalpolizei warnt vor sogenannten K.O.-Tropfen. 

 

Täter mischen K.O.-Tropfen in Getränke, um ihre Opfer damit zu betäuben. Die Betroffenen sind meistens Frauen und Mädchen. Die Täter wollen diese wehrlos gegen sexualisierte Gewalt und andere Straftaten machen.


K.O.-Tropfen (Knockout-Tropfen) sind Medikamente, die in geringer Dosis stimulierend und enthemmend wirken. In höherer Dosis sind sie betäubend und können die Bewegungs- und Handlungsfähigkeit einschränken. Eine Überdosis kann über Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod führen. Obwohl K.O.-Tropfen einen salzigen oder seifigen Eigengeschmack haben, bemerkt man sie beispielsweise in Mischgetränken kaum. Die Medikamente wirken außerdem unterschiedlich schnell und unterschiedlich lange.

 

Symptome erkennen und Hilfe leisten:

  • Anfängliche Euphorie
  • Plötzlicher Schwindel
  • Übelkeit
  • Wahrnehmungsschwierigkeiten
  • Dämmerzustand, Bewusstseinstrübung
  • Willenslosigkeit
  • eingeschränkte Beweglichkeit, Regungslosigkeit
  • Erinnerungslücken, Amnesie


Wie kann man in einer Akutsituation helfen?

Bemerken Sie die oben genannten Symptome, helfen Sie den Betroffenen und lassen Sie sie auf gar keinen Fall alleine! Informieren Sie umgehend das (Bar-)Personal und die Polizei (133). Wenn Betroffene bewusstlos werden, rufen Sie sofort die Rettung (144).

Es ist wichtig, sofort eine ärztliche Behandlung oder ein Krankenhaus aufzusuchen. K.O.-Tropfen sind nur maximal 6 bis 12 Stunden im Urin und im Blut nachweisbar, für eine strafrechtliche Verfolgung des Täters ist deshalb rasches Handeln erforderlich.

 

Wie kann man vorbeugen?

Ein aufmerksamer Umgang mit den eigenen Getränken und denen von Freunden ist wichtig. So können Sie verhindern, dass Täter die Tropfen unbemerkt untermischen. Man sollte Getränke nie unbeaufsichtigt stehen lassen. Vereinbaren sie außerdem mit Ihren Freunden, gemeinsam nach Hause zu gehen und lassen Sie niemanden alleine zurück. (pd)




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