Ablenkung im Straßenverkehr

Nugend-Wettbewerb soll auf Risiken aufmerksam machen

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    Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, Angelika Walser (re) und Martin Pfanner beim Auftakt des Kreativwettbewerbs

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Foto: KFV

Vielen Jugendlichen ist die Gefahr von Ablenkung im Straßenverkehr nicht bewusst. Um für die Risiken zu sensibilisieren, starten die Bildungsdirektion Vorarlberg und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) einen Kreativwettbewerb.


Die Unfallstatistik im Straßenverkehr zeigt ein klares Bild: Ablenkung ist mit rund 39 Prozent die häufigste Hauptunfallursache bei Unfällen mit Personenschäden in Vorarlberg. Pro Jahr werden im Schnitt insgesamt rund 870 Personen durch Unachtsamkeit und Ablenkung im Ländle verletzt und vier Menschen getötet – und zwar deshalb, weil entweder die Betroffenen selbst oder die Unfallgegner unaufmerksam beziehungsweise abgelenkt waren. Besonders gefährdet sind Jugendliche. Die potenziellen Ablenkungen im Straßenverkehr sind vielfältig – und reichen von Telefonieren, Essen und Trinken über Musikhören bis hin zum kurzen Check der Social-Media-Kanäle. Die Gefahr, die davon ausgeht, ist jedoch vielen Jugendlichen nicht bewusst. Martin Pfanner vom KFV erklärt: „Wie eine KFV-Umfrage zeigt, sehen nur 29 Prozent der 17- bis 19-Jährigen das Lesen von Nachrichten am Handy während der Teilnahme am Verkehrsgeschehen als sehr gefährlich an.“ 


Kreativ gegen Ablenkung

Gemeinsam mit der Bildungsdirektion Vorarlberg startet das KFV daher einen Kreativwettbewerb für Schulkinder (ab 14 Jahren) und Studierende (bis 20 Jahre). Eingereicht werden können – organisiert über die Schule oder privat – zum Beispiel Karikaturen, Collagen, Comics, Illustrationen oder Gemälde. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Einreichfrist endet mit dem 1. Mai 2026. Am 2. Juni 2026 wird im Rahmen einer Vernissage die öffentliche Preisverleihung stattfinden, bei der die Arbeiten ausgestellt und prämiert werden. Der Sieger darf sich über einen Gewinn von 400 Euro freuen. Das Gewinnerprojekt wird für eine landesweite Bewusstseinsbildungskampagne eingesetzt und dazu auf verschiedenen Media-Kanälen zu sehen sein. (pd)

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