Feldkirch stellt Weichen
Stadt startet nächste Phase der Haushaltskonsolidierung
Foto: Dietmar Stiplovsek
Im Juni 2025 haben Politik und Verwaltung der Stadt Feldkirch ein umfassendes Projekt gestartet, um die finanzielle Lage der Stadt langfristig zu stabilisieren.
Das vergangene Jahr markierte den Auftakt eines mehrjährigen Prozesses, der bis Ende 2029 die städtischen Finanzen zukunftssicher aufstellen soll. Mit Unterstützung des externen Beratungsunternehmens BDO wurde gemeinsam mit der Verwaltung eine Liste mit mehr als 500 Einsparungs- und Verbesserungsvorschlägen erarbeitet. Erste Schritte wurden bereits gesetzt. Diese Maßnahmen sollen die Grundlage dafür schaffen, dass Feldkirch auch künftig handlungsfähig bleibt.
Der Stadtrat hat sich in seiner Sitzung am 9. Februar mit der weiteren Vorgehensweise befasst. Damit beginnt die nächste Phase unter dem Titel „Zukunft Stadtverwaltung 2026–2029“.
Einzelmaßnahmen sollen konkretisiert und rasch umgesetzt werden. Im Idealfall führen sie zu spürbaren Einsparungen. Maßgeblich daran beteiligt ist die Verwaltung, die parallel dazu auch komplexere Themen so aufbereiten soll, dass im dritten Quartal 2026 politische Entscheidungen über deren Umsetzung möglich sind. Acht abteilungsübergreifende Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit diesen Aufgaben in thematischen Clustern und erarbeiten konkrete Umsetzungsvorschläge. Dabei gehe es nicht um kurzfristige Kürzungen, sondern um nachhaltige Verbesserungen. Die Qualität der städtischen Leistungen soll dabei erhalten bleiben.
Ein besonderer Fokus liegt auch auf den Personalkosten. Für alle Nach- und Neubesetzungen von Stellen kommt ab sofort ein neu entwickelter Prüfprozess zur Anwendung. Bis Mitte des Jahres 2026 soll ein detaillierter Fahrplan vorliegen, der anschließend politisch beschlossen wird. Damit wird sichergestellt, dass die notwendigen Maßnahmen schrittweise umgesetzt und bis 2029 abgeschlossen werden können. Weiterführende Informationen sind auf www.feldkirch.at/zukunft-stadtverwaltung verfügbar. (pd/mb)








