Fest zum 50-jährigen Jubiläum

Fronhofer Kapellengemeinschaft sichert Fortbestand des kleinen Gotteshauses

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    Kapellenwart Josef Kleber, Obfrau Waltraud Immler, Kassenprüferin Laura Degasperi, Kassierin Yvonne Fetz (v. l.)

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Foto: Christian Fetz

1975/76 haben eine Handvoll engagierter Fronhofer die Kapelle wegen ihres desolaten Zustandes neu aufgebaut. Zum 50-jährigen Jubiläum wird am Dreifaltigkeitssonntag, den 31. Mai, geladen. Es wird eine feierliche Messe und ein Straßenfest ausgerichtet.

Die kleine Kapelle in der Fronhoferstraße in Hörbranz kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Das Kleinod, das ein wertvolles Stück zur alten Hörbranzer Geschichte beiträgt, wurde bereits 1804 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist bis heute Tradition, dass bei einem Todesfall in der Parzelle die Glocke läutet.

Seit einigen Jahren zeichnete Waltraud Immler mit ihren Helfern für die Kapelle ehrenamtlich verantwortlich. Sie lud Mitte März zu einer Kapellenversammlung, um die Zukunft des kleinen Gotteshauses zu planen. Immler ist es eine Herzensangelegenheit, dass die Verantwortung und die Planungen für die Kapelle in Zukunft auf eine breitere Personengruppe verteilt werden. Bei der Sitzung, die von 20 Interessierten besucht wurde, fand ein neues, engagiertes Team zusammen. Als Kassier wurde Yvonne Fetz, als Kapellenwart Josef Kleber, als Chronist Herbert Schwärzler und als Kassaprüferin wurde Laura Degasperi einstimmig ins Führungsteam gewählt. Auch Organisatorisches zum 50-Jahre-Jubiläum wurde besprochen. „Die Fronhofer Kapelle ist ein wichtiges Stück Geschichte in der Straße, zu den Dreifaltigkeits-Gottesdiensten kommen Besucher aus der ganzen Gemeinde und feiern gemeinsam die Messe“, sagt Immler. Aber auch das Zusammenkommen bei den anschließenden Agapen sei ihr sehr wichtig. „Dabei treffen sich alte und neue Bewohner, man kommt miteinander ins Gespräch, lernt sich ungezwungen besser kennen und der soziale Kontakt und der Zusammenhalt wird gefördert.“ (cf/Gastbeitrag)