Feuerwehr mit stattlicher Bilanz
Intensives Jahr für Freiwillige Lustenauer Einsatzkräfte
Foto: Gerhard Pliessnig
Bei der 142. Jahreshauptversammlung blickte die Feuerwehr Lustenau auf ein arbeitsreiches Jahr zurück – 221 Einsätze, 30.000 Stunden und viele freiwillige Leistungen.
Kommandant Jürgen Hämmerle eröffnete die Versammlung im Lustenauer Feuerwehrhaus mit einem Dank an alle Mitglieder für ihr Engagement und ihre Verlässlichkeit. 2025 war mit rund 1.300 Terminen eines der intensivsten Jahre der jüngeren Geschichte: 85 Brände, 129 technische Einsätze und sieben Nachbarschaftshilfen forderten die 173 Mitglieder, davon 31 Frauen. 29 Menschen konnten aus Notlagen gerettet werden, vier Einsätze endeten tragisch. Neben dramatischen Einsätzen wie einem Großbrand im August gab es auch ungewöhnliche Alarmierungen wie etwa ein Eichhörnchen auf der Rheinbrücke oder Kinder auf einer hohen Tanne. Auch die Feuerwehrjugend wuchs auf 26 Mitglieder und investierte 2025 über 4.800 Stunden in Übungen, Bewerbe und Ausflüge.
Würdigung
Bürgermeister Patrick Wiedl lobte das Engagement der Einsatzkräfte: „Man sieht erst mittendrin, mit welcher Professionalität hier gearbeitet wird.“ Auch Bezirksfeuerwehrinspektor Martin Kisser und Vertreter weiterer Blaulichtorganisationen würdigten die Arbeit der Lustenauer Feuerwehr. Zu den Geehrten für ihre langjährige Tätigkeit und ihr Engagement zählten heuer Elisabeth Feistenauer und Lukas Huber für 25 Jahre Mitgliedschaft, Dietmar Hollenstein und Timo Kathrein für 40 Jahre Mitgliedschaft, Walter Bösch und Robert Zudrell für 50 Jahre Mitgliedschaft, Bernhard Schraven für 60 Jahre Mitgliedschaft und Anton Bösch für 70 Jahre Mitgliedschaft. Walter Grabher erhielt die Ehrenmitgliedschaft. (pd)






