Gespräch mit Zeitzeuginnen

Auftakt zum Projekt „gestern – heute – morgen: Demokratie stärken!“

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    Gretl und Renate Purtscher gaben als Zeitzeuginnen spannende Einblicke in die Kriegs- und Nachkriegszeit. 

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Foto: Villa Falkenhorst

Mit dem Zeitzeuginnengespräch „Wie war es damals?“ startete in der Villa Falkenhorst das Projekt „gestern – heute – morgen: Demokratie stärken!“.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung berichtete Gretl Purtscher den Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen der MMS Thüringen eindrucksvoll aus ihrem Leben, insbesondere von ihren Erfahrungen während des Zweiten Weltkrieges. Als Zeitzeugin gelang es ihr, die Jugendlichen mit persönlichen Erinnerungen zu fesseln und zu kritischem Nachfragen anzuregen. Unterstützt wurde sie dabei von ihrer Schwester Renate Burtscher sowie von Moderatorin Sophie Benauer. Die historischen Erzählungen wurden bewusst in Beziehung zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen gesetzt.
Das Projekt „gestern – heute – morgen: Demokratie stärken!“ ist bereits das zweite Programm der Projektpartner MMS Thüringen und Villa Falkenhorst. Ziel ist es, junge Menschen nachhaltig für demokratische Prozesse zu sensibilisieren und ihnen konkrete Erfahrungsräume politischer Teilhabe zu eröffnen.

Interessante Veranstaltungen
In den kommenden Monaten nehmen die Jugendlichen unter anderem an einer Landtagssitzung im Bregenzer Landhaus teil und diskutieren anschließend mit Politikerinnen und Politikern. Weitere Programmpunkte sind Workshops zu „Musik und Politik“ sowie „Demokratie in der Literatur“, ein Salonvortrag zum Europarat in der Villa Falkenhorst, der Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen und Workshops im Jüdischen Museum Hohenems. Das Projekt ist Teil des culture.connected Programms, das kulturelle Bildung und schulische Demokratiearbeit miteinander verbindet. Gerade vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen – wie politischer Polarisierung, Desinformation und sinkender politischer Beteiligung junger Menschen – gewinne die Auseinandersetzung mit demokratischen Werten, historischer Verantwortung und aktiver Mitgestaltung besondere Relevanz, heißt es seitens der Verantwortlichen. (pd)

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