Grünes Licht für Volksschule Markt
Götzis investiert trotz angespannter Finanzlage Millionen in Bildung
Fotos: MG Götzis
Nach jahrelanger Planung und Vorarbeiten steht der Sanierung und Erweiterung der Volksschule Markt in Götzis nach dem positiven Baubescheid nichts mehr im Weg.
Bereits vor zehn Jahren wurde der Modernisierungsbedarf an der größten und ältesten Volksschule in der Marktgemeinde erkannt, seither floss viel Zeit und Geld in die Planungen. Vor zwei Jahren schien alles auf Schiene zu sein, aus einem Architektenwettbewerb wurde ein Sieger gekürt und man zeigte sich zufrieden. Doch dann hieß es, zurück an den Start, nachdem ein beteiligter Architekt vor dem Landesverwaltungsgericht gegen das Ergebnis klagte. Zwei Jahre später ist es nun aber soweit und noch in diesem Sommer soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Um den Schulbetrieb während der Bauarbeiten reibungslos fortzuführen, wird zunächst eine Ersatzschule auf einem Grundstück in der Altacherstraße errichtet. Der Neubau der Volksschule selbst startet mit Ferienbeginn im Juli 2026 und soll rund zwei Jahre dauern. Geplant sind flexible Lernräume, eine großzügige Aula, Schulbibliothek, Doppelturnhalle sowie ein ökologisches Baukonzept. Aspekte wie Inklusion, Ganztagsbetreuung und Nachhaltigkeit stehen ebenso im Fokus. Die Blumenwiese im Zentrum bleibt unbebaut, die Erschließung erfolgt weiterhin fußläufig, ergänzt durch eine Verkehrsberuhigung. Die Investitionskosten für Neubau und Sanierung belaufen sich auf rund 34 Millionen Euro. Bürgermeister Manfred Böhmwalder betont: „Bildung bildet das Fundament für gesellschaftliche Entwicklung und Chancengleichheit. Wir wissen, dass dieses Projekt finanziell viel verlangt, aber eine starke Gemeinde braucht starke Bildungseinrichtungen – dafür übernehmen wir Verantwortung.“ (pd/mm)








