Mario Beib
Haushaltssanierung nach Vorbild ...
Es ist eine Krux. Staaten, Länder, Kommunen und Regionen in den meisten Gebieten der Welt müssen nicht erst seit gestern jeden Cent - oder wie die jeweilige Währung heißt - umdrehen. Die Haushaltslage ist überall schwierig bis desaströs. Auch in den USA.
Doch die liefert uns jetzt das Vorbild. Zölle und Gebietsübernahmen für ein (sehr) geringes Entgelt. Bevor die EU vorprescht, sollte es Vorarlberg doch probieren und der heiß und innig geliebten EU zeigen, wie es geht. Als stark vom Export - und damit auch vom Import (wo kommen wohl all die Rohstoffe her) - abhängiges Bundesland sollte es einen Versuchsballon starten. Zölle auf all die wunderbaren Dinge, die uns allen das Leben erleichtern und die Wirtschaft laufen lassen.
Die Gegenfinanzierung wäre auch relativ einfach zu gestalten. Dazu bräuchte man nicht einmal - im Gegensatz zu den USA - ein großes Land durchqueren, um an das Ziel der Gelüste zu gelangen. Man müsste sich auch keine Gedanken darüber machen, wie Bodenschätze abzubauen oder neue Häfen zu bauen sind. Man muss nur ein wenig in der Historie kramen.
Das benachbarte Liechtenstein ist dazu geradezu prädestiniert. Die (ehemaligen) Grafschaften Vaduz und Schellenberg
gehör(t)en doch den Emsern und damit zu Vorarlberg. Zudem wird das dortige Bistum eh schon von Feldkirch aus verwaltet.
Das moderne Eldorado. Hier liegt das Geld ja quasi auf der Straße. Und zudem noch viel Geld, von dem niemand etwas weiß. Und wovon niemand etwas weiß, wird sich jeder hüten, es auf legalem Weg dann wieder einzuklagen.
Also auf, es lebe das Vorbild ...








