Hilfe bei Essstörungen

Kontaktstelle der Caritas feierte 25-Jahr-Jubiläum und neue Ausrichtung

  • Bildtitel

    Caritasdirektor Walter Schmolly, Carmen Drexler und Monika Chromy (Suchtfachstelle Caritas) sowie Landesrätin Martina Rüscher. (v.li.)

    Button

Foto: Caritas/Elke Kager

Es war die steigende Anzahl von Menschen mit Essstörungen, die vor 25 Jahren den Bedarf einer niederschwelligen Kontaktstelle aufzeigte. Die Caritas Suchtfachstelle übernahm damals die Aufgabe und hat sich über die Jahre entwickelt.

Die Stelle hat sich im Laufe der Jahre immer wieder dem Bedarf angepasst, zuletzt war es die Neufokussierung als „Take Care – Fachstelle für Essstörungen“.

Im Feldkircher Theater am Saumarkt wurde kürzlich das Jubiläum und damit verbunden Geschafftes und Gelungenes gefeiert. Landesrätin Martina Rüscher zollte der wertvollen Arbeit ihren Respekt. Caritasdirektor Walter Schmolly ging in seinen Worten auf die aktuellen gesellschaftlichen Dynamiken ein: „Essstörungen sind ein Indikator dafür, ob innere Nöte in einer Gesellschaft gehört werden oder ob der Körper als Ausdrucksmittel herhalten muss.“ Und weiter: „Essstörungen erzählen aber auch davon, wie unsere durch und durch ökonomisierte Gesellschaft mit dem menschlichen Körper umgeht.“ 25 Jahre Kontaktstelle seien deshalb auch 25 Jahre des Eintretens für die Würde des menschlichen Körpers gerade in seiner Verletzlichkeit und Individualität.

Zu Beginn dieses Jahres wurde die Kontaktstelle Essstörungen inhaltlich neu fokussiert und in „Take Care – Fachstelle für Essstörungen“ umbenannt. (pd)