Impulse für Mobilität der Zukunft

Exkursion in die Schweiz und Bürgerbeteiligungs-Workshop beim Stand Montafon

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    Bei einer Exkursion in die Schweiz wurde nahe Zürich automatisiertes Fahren in Echtzeit erlebt.

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    Bei einem Workshop beim Stand Montafon wurden mögliche Einsatzgebiete für autonomes Fahren im Tal diskutiert.

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Fotos: meznar.media

Wie sieht die Mobilität der Zukunft in alpinen Tourismusregionen aus? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt „HAF-Alp-Tour“ in der Modellregion Montafon nach – und hat dazu kürzlich wertvolle Einblicke aus der Praxis gewonnen. 


Im Rahmen einer Exkursion nach Regensdorf bei Zürich sowie eines Beteiligungs-Workshops beim Stand Montafon in Schruns wurden konkrete Erfahrungen gesammelt und Perspektiven für die Region entwickelt.


In der Schweiz konnte das Projektteam gemeinsam mit Vertretern vom Stand Montafon hautnah erleben, was vor wenigen Jahren noch als Vision galt: automatisierte Fahrzeuge im realen Straßenverkehr. Insbesondere das Projekt „iamo – Intelligent Automated Mobility“ in Regensdorf bei Zürich zeigte eindrucksvoll, wie weit die Technologie bereits fortgeschritten ist. Sensorik, Fahrverhalten und Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern funktionierten im Mischverkehr zuverlässig und flüssig. „Die Exkursion hat deutlich gemacht, dass automatisierte Mobilität keine Zukunftsmusik mehr ist, sondern bereits heute Realität sein kann. Für das Montafon eröffnet das neue Chancen, um nachhaltige und effiziente Mobilitätslösungen weiterzuentwickeln“, betont Standessekretär Bernhard Maier bei der Probefahrt. 


Reger Austausch

Nur wenige Tage später stand der direkte Austausch mit der Bevölkerung im Mittelpunkt. Im Standesgebäude in Schruns fand ein öffentlicher Workshop mit Bürgerinnen und Bürgern sowie regionalen Entscheidungsträgern statt. Ziel war es, konkrete Mobilitätsbedürfnisse zu analysieren, Herausforderungen zu identifizieren und mögliche Einsatzgebiete für automatisierte Verkehrslösungen im Montafon zu diskutieren.


Die Teilnehmenden brachten sich aktiv ein und lieferten wertvolle Impulse zu Themen wie Verkehrsaufkommen, infrastrukturellen Gegebenheiten und zukünftigen Anforderungen an ein modernes Mobilitätssystem. Dabei wurde deutlich: Der Erfolg neuer Technologien hängt wesentlich von ihrer Alltagstauglichkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung ab. „Die enge Einbindung der Menschen vor Ort ist entscheidend. Nur wenn Lösungen den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen, können sie langfristig erfolgreich sein und einen echten Mehrwert für unsere Talschaft schaffen“, erklärt Standesrepräsentant Bürgermeister Daniel Sandrell. (pd)


Info

Das Projekt „HAF-Alp-Tour“ untersucht, wie hybride und automatisierte Mobilitätslösungen den Verkehr in alpinen Tourismusregionen nachhaltiger, effizienter und zukunftsfähig gestalten können. Die Erkenntnisse aus der Exkursion sowie die Ergebnisse des Bürgerdialogs fließen nun direkt in die weitere Projektarbeit ein.