Lustenau sagte Danke

Auszeichnung verdienter Lustenauer Persönlichkeiten

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    Die geehrten Persönlichkeiten mit Bürgermeister Patrick Wiedl (li.) und Gemeinderätin Nadine Peschl (re.).

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    Patrick Wiedl mit dem neuen Ehrenbürger Kurt Fischer. 

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Fotos: Lukas Hämmerle

16 Persönlichkeiten wurden am Nationalfeiertag im Reichshofsaal geehrt. Die höchste Auszeichnung erhielt dabei Altbürgermeister Kurt Fischer.

Sie prägen das Vereinsleben, setzen sich für soziale Anliegen ein und übernehmen Verantwortung in Politik, Kultur und Wirtschaft: Am Nationalfeiertag rückte Lustenau 16 Menschen ins Rampenlicht, die das Gemeindeleben über Jahrzehnte mitgestaltet haben. Im Mittelpunkt des Festakts stand Altbürgermeister Kurt Fischer. Er erhielt als siebte Persönlichkeit die Ehrenbürgerschaft – die höchste Auszeichnung der Marktgemeinde. Von 2010 bis 2025 hatte Fischer die Geschicke Lustenaus als Bürgermeister gelenkt. Nach seinem ersten Wahlsieg wurde er zweimal im Amt bestätigt, einmal davon mit absoluter Mehrheit. Der ehemalige Landeskulturamtsleiter Werner Grabher würdigte in seiner Laudatio Fischers Einsatz, sein Verantwortungsbewusstsein und seine persönliche Haltung. Mit der Ernennung reiht sich Fischer unter anderem in die Riege seiner ebenfalls mit der Ehrenbürgerschaft ausgezeichneten Amtsvorgänger Josef Bösch, Robert Bösch, Dieter Alge und Hans-Dieter Grabher ein.
Bei den weiteren Ehrungen wurden Pfarrer Thomas Sauter, Bernd Bösch, Daniel Steinhofer, Susanne Andexlinger, Dietmar Haller und Klaudia Niedermair mit dem Ehrenring der Marktgemeinde ausgezeichnet. Ihr Wirken reicht von Seelsorge und Kultur über Gemeinde- und Landespolitik bis zu Mobilität, Inklusion und dem Einsatz für Frauen. Mit dem Verdienstzeichen wurden Martha Bösch, Roswith Bösch, Margrit Hofer, Siegfried König, Erich Kräutler, Dr. Hans Maksymowicz, Thomas Mittelberger, Maura Pozzera und Gertraud Sucher ausgezeichnet. Sie stehen für die Vielfalt des Engagements in Lustenau: für Jazz und Ortsgeschichte ebenso wie für naturnahe Landwirtschaft, Unternehmertum, medizinische Versorgung, Bildung und soziale Unterstützung. Oft wirken sie seit Jahrzehnten auch abseits des Rampenlichts – beim Festakt gehörte ihnen die Bühne. (pd)