Mehr Reiseziele verlangen Eintritt
Maßnahmen gegen zu viele Touristen führen zu neuen Gebühren
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Nicht nur steigende Preise für Anreise, Unterkunft und Verpflegung verteuern Urlaubsreisen – auch zusätzliche Gebühren für den Besuch von Städten, Sehenswürdigkeiten oder Naturgebieten werden weltweit immer häufiger.
„Viele beliebte Urlaubsdestinationen haben in den vergangenen Jahren neue Gebühren eingeführt oder bestehende erhöht. So sind für Tagestouristen mitunter auch Wanderwege – beispielsweise auf Madeira – kostenpflichtig. Im spanischen Andalusien kostet der Besuch des spektakulären UNESCO-Wanderwegs „Caminito del Rey“ rund zehn Euro pro Person und auch der Besuch der Felsenlandschaft Adrpach in Tschechien oder der Zugang zur bekannten geothermischen Lagune „Blue Lagoon“ in Island ist bereits kostenpflichtig.
Aber nicht nur Naturgebiete, auch andere Tourismus-Hotspots reagieren auf den starken Besucherandrang. „Seit Februar 2026 kostet der Zugang zum berühmten Trevi-Brunnen in Rom zwei Euro pro Person. Der Blick auf den Brunnen von der Piazza aus bleibt allerdings weiterhin kostenlos – bezahlen muss nur, wer direkt an das Wasserbecken möchte“, erklärt ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek.
Neue Kosten fallen auch in Griechenland an: Kreuzfahrt-Passagiere müssen in beliebten Häfen beim Landgang eine Gebühr entrichten. Besonders stark frequentierte Inseln wie Santorin oder Mykonos verlangen in der Hochsaison bis zu 20 Euro pro Person. Damit zusätzliche Gebühren nicht zur unangenehmen Überraschung werden, empfiehlt die ÖAMTC-Reiseexpertin, das Urlaubsbudget frühzeitig zu planen: „Auch wenn Gebühren oft gering erscheinen – bei einer Familie oder einer Gruppe können sie sich rasch summieren. (pd)



