Mit Zuversicht in die Zukunft
Lebenshilfe Vorarlberg blickt trotz Herausforderungen nach vorne
Foto: Dietmar Mathis
Zwischen Sparmaßnahmen und Zukunftsplänen blickte der Verein Lebenshilfe Vorarlberg bei seiner Jahreshauptversammlung nach vorne.
Bei der 55. Jahreshauptversammlung im Löwensaal Hohenems zog der Verein Lebenshilfe Vorarlberg Bilanz über ein herausforderndes Jahr. Vor allem die Sparvorgaben des Landes machten umfassende Anpassungen im laufenden Betrieb notwendig. Dennoch gelang es, die Auswirkungen auf die betreuten Menschen und ihre Angehörigen möglichst gering zu halten. Präsidentin Adriane Feurstein betonte aber, dass der Verein seine Strukturen weiterentwickeln müsse, um für die kommenden Veränderungen im Sozialbereich gerüstet zu sein. Gleichzeitig bleibe der Auftrag unverändert: die Interessen von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen zu vertreten sowie Inklusion und Teilhabe zu stärken. Geschäftsführerin Michaela Wagner-Braito hob das große Engagement der Mitarbeiter hervor, dank dessen das vergangene Jahr erfolgreich bewältigt werden konnte. Zugleich kündigte sie an, die Erfahrungen der Lebenshilfe aktiv in die geplanten Reformen des Sozialsystems einzubringen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen blickt der Verein mit Vorfreude auf das Jahr 2027. Dann feiert die Lebenshilfe Vorarlberg ihr 60-jähriges Bestehen unter dem Motto „60 Jahre Mitanand – und kein bisschen leise“. Gleichzeitig begehen die Selbstvertretung der Menschen mit Behinderungen sowie das Tanzhaus Hohenems ihr 20-jähriges Jubiläum. Zum Abschluss der Versammlung wurde bei den Neuwahlen der bisherige Vorstand einstimmig bestätigt und zudem die langjährige Obfrau der Region Kleinwalsertal, Helene Fritz, für ihr großes Engagement zum Ehrenmitglied ernannt. Für den musikalischen und stimmungsvollen Ausklang sorgte Evelyn Fink-Mennel. (ver)







