Mufängar feierten sonnigen Landesnarrentag in Hard
Fotos: Verein
Der Schneefall in der Nacht auf Sonntag hinderte die Hardar Mufängar natürlich nicht daran, den Landesnarrentag 2026 wie geplant durchzuführen.
Bekanntlich winkt dem Tüchtigen zusätzlich auch das Glück. Deshalb strahlte rechtzeitig vor dem Start des großen Umzugs am 11. Jänner nicht der Mu (so heißt der Mond bei den Hardern), sondern die Sonne über der Marktgemeinde am Bodensee. Diesen sonnigen Auftakt hatte übrigens Christof Huber, der Vizepräsident der Ländle-Narren, bereits im April 2025 vorausgesagt.
An die 3.000 Narren aus dem ganzen Rheintal, dem Bregenzerwald, dem Walgau und bis ins Klostetal und Montafon gestalteten also gemeinsam den närrischen Auftakt zur heuer besonders kurzen Faschingssaison. Im Anschluss wurde in der Sporthalle am See gefeiert.
Dort fand vormittags zum Auftakt des Landesnarrentages ein Frühschoppen statt. Dabei gab der VVF, der Verband Vorarlberger Fasnatzünfte und -gilden, mit Obfrau Barbara Lässer, offiziell den Startschuss in die heuer besonders kurze närrische Saison. Faschingsdienstag ist ja bereits am 17. Februar 2026.
Die Hardar Mufängar mit Obfrau Irmi Heinzle zeigten sich besonders dankbar über den Einsatz der Schneeräumtrupps, insbesondere des Bauhofs der Marktgemeinde Hard. So waren die erforderlichen Parkplätze und Aufmarschgebiete der Gruppen und Wagen perfekt geräumt. Die vielen maskierten Gruppen und Teilnehmenden aus dem ganzen Land erhielten von der Schar an Faschingsfreunden entlang der Umzugsstrecke lautstarke Zustimmung. Gardemädchen, Guggenmusikanten und zahlreiche weitere Mäschgerle aller Altersgruppen fühlten sich mit dem Harder Faschingsruf „Hi-Ha-Ho!“ besonders wohl. (ver)






