Nachhaltige Pflege stärkt Wald

Stadt Bludenz mit dem vergangenen „Forstjahr“ zufrieden

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    Der Bludenzer Forst blickt auf stabiles Jahr 2025 zurück.

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Foto: Stadt Bludenz

Der Bludenzer Stadtforst blieb 2025 von größeren Schadensereignissen verschont und konnte gleichzeitig wichtige Maßnahmen in Pflege, Schutz und Infrastruktur umsetzen.


Mit rund 4.956 Festmetern Holzernte bewegte sich die Nutzung im nachhaltigen Rahmen. Zwar trat der Borkenkäfer punktuell auf, größere Schäden konnten jedoch durch rasches Handeln verhindert werden. Auch Sturm-ereignisse blieben nahezu aus. Ein Schwerpunkt lag neben der Schadholzaufarbeitung vor allem auf der Verjüngung von Altbeständen sowie der Sicherstellung der Brennholzversorgung. Gezielte Investitionen stärken den Wald für die Zukunft: So wurden an zwölf Standorten rund 5.850 Jungpflanzen aus 15 Baumarten gesetzt. Zudem wurden Schutzmaßnahmen entlang der Alfenz und im Almatobel umgesetzt sowie die neue Forststraße am Lusbühel fertiggestellt.


Der Bludenzer Stadtforst umfasst rund 4.070 Hektar Fläche in zehn Gemeinden und erfüllt vielfältige Aufgaben – vom Schutz vor Naturgefahren über die Holzproduktion bis hin zur Naherholung. Besonders herausfordernd sind dabei die schwierigen Gelände- und Bringungsverhältnisse sowie der hohe Anteil an Schutzwaldflächen. „Unser Stadtforst ist weit mehr als ein Wirtschaftsfaktor – er schützt unsere Lebensräume, sichert die Trinkwasserversorgung und bietet Erholung für unsere Bevölkerung“, so Bürgermeister Simon Tschann. (pd)


Bludenzer Forst in Zahlen: 

Waldflächen gesamt: Rund 4.000 ha in zehn Gemeinden (Bludenz hat eine Fläche von 3.000 ha.)

Aufteilung Bludenzer Waldfläche auf Gemeinden: 52 Prozent Bludenz, 14 Prozent Lorüns, 10 Prozent Dalaas, 6 Prozent Bürs, 5 Prozent Bürserberg, 5 Prozent Klösterle, 3 Prozent Nüziders, 3 Prozent Nenzing, 1 Prozent Innerbraz, 1 Prozent Brand

Jährliche Fällungen (Hiebsatz): 4.000 Festmeter