Neuer Raum für Entwicklung
Wie der Stadttunnel die Bärenkreuzung entlastet und neu ordnet
Foto: Stadt Feldkirch
Mit dem Stadttunnel Feldkirch wird künftig ein Großteil des Durchzugsverkehrs unterirdisch geführt. Für die stark belastete Bärenkreuzung bedeutet das eine deutliche Entlastung.
Prognosen rechnen mit rund 25 Prozent weniger Gesamtverkehr, beim Schwerverkehr sogar mit einem Rückgang von etwa 60 Prozent. Das entspricht täglich rund 10.600 Pkw und 610 LKW weniger an der Oberfläche.
Luftqualität
Mit dem geringeren Verkehrsaufkommen verbessern sich auch die Umweltwerte. Modellrechnungen prognostizieren eine Reduktion der Stickstoffdioxid-Belastung um rund zehn Prozent, beim Feinstaub PM10 um etwa 14 Prozent. Die Entwicklung wird durch eine behördlich vorgegebene lufthygienische Beweissicherung dokumentiert.
Gestaltung
Die Entlastung eröffnet neue Spielräume an der Bärenkreuzung. Fahrspuren können neu geordnet, Flächen stärker für Fuß- und Radverkehr sowie den öffentlichen Verkehr genutzt werden. Geplant sind zusätzliche Querungen, bessere Haltestellen und Anpassungen der Signalsteuerung zur Verbesserung von Sicherheit und Aufenthaltsqualität.
„Der Stadttunnel schafft die Voraussetzung, um die Bärenkreuzung schrittweise von einem Belastungspunkt zu einem sichereren und stadtverträglicheren Knoten umzubauen“, betont Bürgermeister Manfred Rädler. (pd)







