Neues Kreuz am Schneiderkopf
Kameradschaftsbund Buch bewahrt eine jahrzehntelange Tradition
Fotos: KameradschaftsbundBuch/Stocklasa
44 Jahre trotzte das alte Bergkreuz Wind und Wetter. Nun beginnt auf dem Schneiderkopf ein neues Kapitel.
3,55 Meter hoch, rund 120 Kilogramm schwer und weithin sichtbar: Auf dem Schneiderkopf bei Buch steht seit Kurzem ein neues Bergkreuz. Es ersetzt seinen Vorgänger aus dem Jahr 1982, dem Wind, Wetter und die vergangenen Jahrzehnte zunehmend zugesetzt hatten. Am kommenden Sonntag, 6. September, wird das neue Wahrzeichen im Rahmen der traditionellen Bergmesse feierlich geweiht. Dass die Tradition auf dem Bucher Hausberg weiterlebt, ist vor allem freiwilligem Engagement zu verdanken. Federführend kümmerte sich der pensionierte und erfahrene Zimmerer Eugen Flatz gemeinsam mit Norbert Steurer in zahlreichen Arbeitsstunden um die Fertigung des neuen Kreuzes. Mitte August wurde das stattliche Werk bei hochsommerlichen Temperaturen von zahlreichen engagierten Helfern auf dem Schneiderkopf aufgestellt.
Aber auch das alte Gipfelkreuz ist nicht ganz verschwunden. Aus seinem Altholz entstand eine Sitzbank entlang des Wanderweges auf Bucher Seite und damit bleibt ein Stück der Geschichte des alten Kreuzes erhalten. Besonders freut sich darüber Altbürgermeister und Dorfchronist Ewald Hopfner: „Es ist einfach schön, dass die Tradition weiterlebt.“
Seine offizielle Bestimmung erhält das neue Bergkreuz bei der traditionellen Bergmesse am Sonntag, 6. September, um 12 Uhr. Dekan Marius Dumea zelebriert die Messe, der Musikverein Buch übernimmt die musikalische Gestaltung und sorgt anschließend beim Frühschoppenkonzert für Unterhaltung. Die Bewirtung durch den Kameradschaftsbund Buch beginnt bereits um 10.30 Uhr. Der Verein übernimmt künftig auch die Patronanz für das neue Bergkreuz. Für gehbeeinträchtigte Besucher wird ab der Pfarrkirche ein Shuttledienst angeboten – Anmeldung unter der Mobil-
numer 0664 62 55 871. (ver)






