Das neue Altstoffsammelzentrum

Wiederaufbau bringt moderne Technik und optimierte Abläufe

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    Das neu errichtete ASZ in Gisingen vereint Sicherheit, Funktionalität und eine nachhaltige Bauweise.

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Foto: Stadt Feldkirch

Nach dem Brand im März 2024 wurde das Altstoffsammelzentrum (ASZ) Feldkirch in Gisingen innerhalb von elf Monaten neu errichtet. Mit dem Neubau entsteht eine moderne und leistungsfähige Anlage für die Entsorgung und Wiederverwertung von Wertstoffen.

Der Standort bleibt ein zentraler Baustein der städtischen Abfallinfrastruktur und wurde gezielt an heutige Anforderungen angepasst. Beim Wiederaufbau wurden zudem neueste Sicherheitsstandards umgesetzt.

Hohe Sicherheit

Ein Thermo-Monitoring überwacht Halle und Container rund um die Uhr und erkennt kritische Hitzeentwicklungen frühzeitig. Ergänzt wird dies durch eine direkt aufgeschaltete Brandmeldeanlage sowie 26 Rauchabzugseinheiten für den Ernstfall.

Optimierte Abläufe
Auch die Verkehrsführung wurde neu konzipiert. Zwei separate Einfahrten und eine eigene Ausfahrt sorgen künftig für einen flüssigeren Ablauf und reduzieren Rückstaus zu stark frequentierten Zeiten. Klare Wegeführungen erleichtern zusätzlich die Orientierung und tragen zu einem effizienten Betrieb bei.

Nachhaltiger Bau
Wie bereits beim Vorgänger wurde auf eine Holzbauweise gesetzt. Neben ökologischen Vorteilen überzeugt Holz auch im Brandfall durch ein berechenbares Verhalten und eine hohe Tragfähigkeit. Die Errichtungskosten von rund 4,95 Millionen Euro netto werden größtenteils durch Versicherungsleistungen gedeckt. Bürgermeister Manfred Rädler betont: „Alle Beteiligten haben mit Hochdruck daran gearbeitet, einen möglichst raschen Wiederaufbau zu ermöglichen. Das neue ASZ ist nicht nur ein funktionaler Bau, sondern eine moderne und zuverlässige Anlaufstelle, die Feldkirch langfristig stärkt.“

Regelbetrieb
Ab dem 28. April 2026 steht der Bevölkerung das neue ASZ wieder für die Entsorgung zur Verfügung. (pd)