Pfand clever teilen

Neue Pfandstationen in Lustenau schaffen sozialen Mehrwert

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    Gemeinderat Simon Vetter testet die neue Pfandstation.

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Foto: MG Lustenau

Drei neue Pfandstationen in Lustenau verbinden Recycling mit einer einfachen Idee, von der auch andere profitieren.

Seit eineinhalb Jahren gibt es in Österreich das Einwegpfandsystem für Getränkeverpackungen aus Kunststoff und Metall. Mit einer Sammelquote von 81,5 Prozent fällt die Bilanz positiv aus. Dennoch landen vor allem im öffentlichen Raum weiterhin Pfandflaschen und -dosen im Abfall. In Lustenau gibt es dafür nun eine einfache und zugleich soziale Lösung. An drei neuen Pfandstationen im Zentrum können leere Flaschen und Dosen hinterlassen werden. Die Abgabemöglichkeiten befinden sich am Kirchplatz gegenüber der Kirche, an der Nordseite des Kirchplatzes beim Reichshofsaal sowie im Rathauspärkli. Wer sich ein kleines „Körberlgeld“ dazuverdienen möchte, kann die Gebinde entnehmen, im Handel zurückgeben und das Pfand einlösen. So bleiben die Verpackungen im Kreislauf und schaffen zugleich einen sozialen Mehrwert. (pd)