Rekordjahr bei Kinderbaustelle
Hohenemser Ferienangebot begeisterte wie noch nie
Foto: Stadt Hohenems
621 Kinder griffen in den vergangenen Wochen bei der Hohenemser Kinderbaustelle zu Hammer, Säge und Bohrer – und sorgten für einen Teilnehmerrekord.
Es wird gehämmert, gesägt und gebohrt. Überall entstehen kleine und größere Bauwerke, während die jungen Handwerker konzentriert an ihren nächsten Ideen tüfteln. Die Kinderbaustelle in Hohen-
ems verwandelte das Gelände an der Ecke Bahnhofstraße und Kaiserin-Elisabeth-Straße auch heuer wieder in einen großen Abenteuerspielplatz für kleine Baumeister. Und der Andrang war größer denn je: Insgesamt 621 Kinder beteiligten sich an den zehn ganzen und sieben halben Bautagen – so viele wie noch nie. Dabei kamen die jungen Handwerker längst nicht nur aus Hohenems und den umliegenden Gemeinden. Selbst Kinder aus der Schweiz und Deutschland griffen zu Hammer und Werkzeug.
Während Kinder bis zum achten Lebensjahr von einer Begleitperson unterstützt wurden, durften die Älteren unter der aufmerksamen Betreuung des Teams selbstständig ans Werk gehen. Zwei Mitarbeiterinnen der Gemeinwesenstelle, zwei Jugendliche des AZV und drei Ehrenamtliche sorgten dafür, dass bei aller Kreativität auch die Sicherheit nicht zu kurz kam. Mit Erfolg: Trotz des großen Andrangs gab es keine Verletzungen. Lediglich einmal musste die Baustelle wegen schlechten Wetters geschlossen bleiben. Möglich wurde das besondere Ferienangebot auch durch freiwillige Spenden und die Unterstützung zahlreicher Unternehmen. Die Spenglerei Blum Höchst, Hornbach, Bentele, Meyer Transporte sowie Dietmar Fechtig mit seinem Hofladen trugen zum Gelingen bei. Hornbach sorgte mit zwei Workshops zudem für zusätzliche Abwechslung. Am Ende blieben nicht nur zahlreiche selbst gebaute Werke, sondern vor allem viele schöne Ferienerinnerungen. Und die 621 jungen Baumeister zeigten eindrucksvoll: Wo kleine Hände gemeinsam anpacken, kann tatsächlich Großes entstehen. (pd)








