Start in die nächste Etappe
Neuer Abschnitt für Dornbirner Strom-Großprojekt
Foto: Stadt Dornbirn
Beim Bau des unterirdischen Kabelkollektors in Dornbirn startet jetzt planmäßig die nächste große Projektphase.
Seit mittlerweile über zwei Jahren wird in Dornbirn an der Umsetzung eines unterirdischen Kabelkollektors gearbeitet. Das im Juli 2024 gestartete Großprojekt der Vorarlberger Energienetze GmbH dient der langfristigen Sicherung der Stromversorgung im Rheintal. Durch die unterirdische Verlegung der 110-Kilovolt-Hochspannungsleitung zwischen den Umspannwerken Dornbirn Süd, Werben und Hohenems wird das regionale Stromnetz fit für die Energiezukunft gemacht und gleichzeitig das Landschaftsbild entlastet. Ein wichtiger Meilenstein konnte nun planmäßig erreicht werden: Die Tiefbauarbeiten im Bereich der Messestraße wurden Ende September erfolgreich abgeschlossen. Damit ist ein zentraler Verkehrs- und Wirtschaftsknotenpunkt der Stadt wieder baustellenfrei.
Mit Beginn des Oktobers verlagerte sich das Geschehen nun in den Westen der Autobahn. Das neue Baulos umfasst den sensiblen Bereich Achmähder und Werbenhof. Um die Einschränkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten, wurde dieser Bauabschnitt bewusst in die Wintermonate gelegt. Dadurch sollen insbesondere der landwirtschaftliche Verkehr sowie der Radverkehr in den wärmeren Monaten geschont werden. Die Arbeiten in diesem Abschnitt werden voraussichtlich bis April des kommenden Jahres andauern. Während der gesamten Bauphase ist mit punktuellen Verkehrsbehinderungen zu rechnen; entsprechende Umleitungen werden vor Ort eingerichtet. Mit dem Abschluss dieses intensiven Winter-Bauloses rückt das Ende des gesamten Infrastrukturprojekts in greifbare Nähe: Die vollständige Inbetriebnahme und finale Verknüpfung der drei regionalen Umspannwerke ist für das Jahr 2027 geplant. (pd)







