Superfood aus dem Garten
Obst- und Gartenbauverein Rankweil setzt auf die Jugend
Foto: Verein
Bei der Gartenarbeit lernen Kinder hautnah, woher die Lebensmittel kommen. Möglich macht das unter anderem der Obst- und Gartenbauverein Rankweil.
Vitamin- und mineralstoffreiche Lebensmittel gelten als besonders gesund und werden deshalb gerne als „Superfood“ bezeichnet. Ein geschützter Begriff oder eine allgemeingültige Definition von „Superfood“ gibt es allerdings nicht. Ursprünglich galten vor allem exotische Früchte als Superfood, bis die Lebensmittel allerdings bei uns auf den Tellern landen, legen sie einen weiten Weg zurück. „Deutlich umweltfreundlicher, aber genauso gesund sind heimische Alternativen“, weiß Jeremias Morscher vom Obst- und Gartenbauverein Rankweil.
Mi Kischta Gärtle
Damit schon Kinder regionale Lebensmittel bewusst schätzen lernen, müssen sie auch wissen, woher diese stammen und wie sie wachsen. Der direkte Kontakt mit Natur und Gartenbau spielt dabei eine wichtige Rolle. Jeremias Morscher sagt: „Immer mehr Kinder wohnen in Wohnungen und weder die Eltern noch die Kinder haben die Möglichkeit, eigenes Obst oder Gemüse anzubauen.“ Deshalb hat der Obst- und Gartenbauverein Rankweil auch heuer mit zwei Schulklassen das Projekt „Mi Kischta Gärtle“ durchgeführt.
Die Freude der Kinder war groß, als sie selbst eine Obstkiste zusammenschrauben, diese mit Erde befüllen und dann mit Pflücksalat, Schnittlauch, Petersilie, Radieschen und Kresse bepflanzen durften. Jeremias Morscher ist überzeugt von der positiven Wirkung der Aktion: „Zum einen sind das für manche die ersten Erfahrungen mit einer Bohrmaschine, zum andern lernen die Kinder unmittelbar, woher das Essen auf unseren Tellern kommt.“ Groß war dann auch die Freude, als die Kinder die bepflanzten Kisten mit nach Hause nehmen durften. (sb)







