Wildpark News

Modernes Betriebsgebäude eröffnet – Investitionen für Tierwohl und Naherholung

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    Betriebsleiter Christian Ammann, Pfarrer Fabian Jochum, Stadtrat Wolfgang Flach, Ehrenmitglied Kristl Moosbrugger, Wolfgang Schwald (Vorstand Wildpark/Neubau), Landesrätin Martina Rüscher, Wildpark Präsident Wolfgang Burtscher bei der Eröffnung. (v.l.)

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Foto: Georg Oberndorfer

Das erneuerte und erweiterte Betriebsgebäude im Wildpark Feldkirch wurde kürzlich eröffnet. Es bietet unter anderem drei neue Quarantänestationen zur Unterbringung herrenloser oder von Behörden abgenommener Wildtiere.

Das Land ist laut Tierschutzgesetz verpflichtet, Tiere, die nicht im Vorarlberger Tierheim untergebracht werden können – darunter Reptilien, Greifvögel, Nutztiere – sicher aufzunehmen.


Landesrätin Martina Rüscher, zuständig für den Tierschutz, gratulierte zur Fertigstellung des Gebäudes: „Der Wildpark hat diese Aufgabe bereits in den vergangenen Jahren übernommen, doch das alte Gebäude war in schlechtem Zustand. Durch Sanierung und Erweiterung wurden nun die passenden Voraussetzungen geschaffen, damit die Mitarbeitenden die Tiere optimal versorgen können.“ Dem stimmte auch Wildpark Präsident Wolfgang Burtscher zu und freut sich, dass mit dem modernen Betriebsgebäude endlich auch die Mitarbeiter des Wildparks ein passendes Dach über dem Kopf haben.

Großteil von Spendern
Die Gesamtkosten für Um- und Zubau belaufen sich auf 2,1 Millionen Euro. Das Land Vorarlberg übernahm 400.000 Euro, weitere Mittel kamen von der Stadt Feldkirch, über EU-LEADER sowie zum größten Teil aus privaten Spenden.

Auch die Stadt Feldkirch investierte in den vergangenen Jahren kräftig in den Wildpark. Damit soll kontinuierlich daran gearbeitet, den Wildpark als wertvolles Naherholungsgebiet, Ort der Umweltbildung und eben Tierschutz weiterzuent-
wickeln.

Gratis Eintritt
Land und Stadt Feldkirch leisten hierzu wichtige Beiträge, dennoch bleibt der Wildpark weiterhin auf die Spendenbereitschaft seiner Besucher angewiesen. Diese Unterstützung erfolgt seit jeher auf Vertrauensbasis und ist ein wesentlicher Bestandteil des Fortbestehens und der Weiterentwicklung des Parks.


Für das Jahr 2026 kann von einer weiteren Unterstützung durch die Stadt ausgegangen werden. Denn Bürgermeister Manfred Rädler betonte noch in einer Presseaussendung vom 27. Oktober dieses Jahres, dass der Wildpark ein Ort sei, an dem Menschen und Tiere in einer naturnahen Umgebung aufeinandertreffen und dies verdiene größtmögliche Unterstützung.

Am 27. Dezember, vorerst bis Dreikönig, öffnet der Wildpark-Kiosk. Ab den Semesterferien soll dann der regulärere Betrieb stattfinden. (ice)

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