„Wir sind bereit, etwas zu verändern ...“
Das Gesundheitssystem krankt - Zum Tag der Pflege geben MOHI und Hauskrankenpflege Einblicke
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Die hohen Kosten für das Gesundheitssystem zwingen zum Handeln – die Landesregierung will vor allem die Versorgung zu Hause ausbauen. Die Regionalzeitungen haben bei der Hauskrankenpflege und Mobiler Hilfsdienst nachgefragt.
Die Menschen werden immer älter und damit auch anfälliger für Krankheiten. Doch bereits heute stößt das Gesundheitssystem an seine Grenzen – personell und auch finanziell. Insbesondere Pflegeheime kosten viel Geld und sollen laut Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher nur restriktiv ausgebaut werden. Die Menschen sollen so lange wie möglich zu Hause betreut und gepflegt werden.
Der Leitsatz ambulant vor stationär ist nicht neu, doch sind die mobilen Dienste – die auf Vereinsbasis und Freiwilligenarbeit aufgebaut sind – für die Zukunft gewappnet? Johanna Rebling-Neumayr, Geschäftsführerin des Landesverbandes Hauskrankenpflege, und Simone Bemetz-Kochhafen, Geschäftsführerin der ARGE Mobile Hilfsdienste, sind überzeugt davon, dass nur so die künftigen Herausforderungen des demografischen Wandels zu schaffen sind. Doch auch MOHI und Hauskrankenpflege haben mit Herausforderungen zu kämpfen. „Auch bei uns regnet es keine Millionen“, „Im Grunde müssten bräuchten wir eine Debatte zur finanziellen Beteiligung, auch über die Steuern hinaus“, sind sich die Frauen einig. Dennoch wollen sie gemeinsam daran arbeiten, das Gesundheitssystem zum Wohle der Menschen weiter zu verbessern.
Wie sie ihre Organisationen auf die künftigen Aufgaben vorbereiten, erzählen die Frauen im Interview mit den Regionalzeitungen, zu lesen in den Printausgaben oder den Online-Zeitungen. (sb)




